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VW-Betriebsrat

US-Modell wichtiger als Standort

Foto: Volkwagen

VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh hält bei der neuen US-Strategie von Volkswagen die Auswahl "des richtigen Modells" für die wichtigste Erfolgsvoraussetzung. Dies sei nach seiner Meinung noch entscheidender als die Standortfrage, sagte Osterloh am Mittwoch (14.5.) in Wolfsburg.

14.05.2008

VW will den bisher verlustreichen US-Markt mit einer neuen Strategie ankurbeln. Um als einheimischer Autobauer antreten zu können und Wechselkursrisiken zu vermeiden, soll auch ein Werk in den USA gebaut werden. Wie kürzlich bekannt wurde, sind als Standorte die drei Bundesstaaten Alabama, Tennessee und Michigan in der Endauswahl. Die Produktion soll im Laufe des Jahres 2010 starten.

Osterloh geht davon aus, dass das Konzept für die Pläne von VW in den USA bis Juli so weit steht, das dann der Aufsichtsrat darüber entscheiden kann. Über den Standort sei keine schnelle Entscheidung notwendig, weil zunächst im mexikanischen Werk Puebla produziert werden könne. "Aber wie brauchen die Modelle für den US-Markt", sagte Osterloh. Und sobald sie in einer Stückzahl von 250.000 bis 300.000 gebaut würden, sei auch eine eigene Getriebe- und Motorenfertigung notwendig. "Der US-Mark ist derzeit für die gesamte Auto-Industrie eine Herausforderung", machte Osterloh die Probleme deutlich. Er verwies auf die Klimadebatte mit ihren Auswirkungen auf die Autoindustrie. Niemand wisse zudem, wie stark der Mittelstand von den jüngsten Turbulenzen im Bankensektor betroffen sei. Außerdem stelle sich die Frage, wie VW mit seiner Diesel-Strategie ankommen werde.

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