Volkswagen sei bei Absatz, Umsatz und Ergebnis auf dem richtigen Weg, sagte Osterloh. Das sei auch ein Ergebnis des Tarifabschlusses 2006, bei dem die Arbeitnehmer Arbeitszeiterhöhung ohne vollen Lohnausgleich akzeptiert hätten.
Gleichzeitig treibe VW-Chef Martin Winterkorn die Modellpolitik des Konzerns massiv voran. "Insofern verstehe ich nicht, warum der Vorstandsvorsitzende von Porsche die erfolgreiche Arbeit von Winterkorn und seinen Vorstandskollegen diskreditiert, in dem er suggeriert, bei Volkswagen halte sich der Vorstand heilige Kühe", sagte Osterloh am Donnerstag (6.9.). Wiedeking hatte in einem Interview mit den "Stuttgarter Nachrichten" über mögliche Weichenstellungen im Falle eines Zusammenschlusses mit VW gesprochen. Auf die Frage, ob Porsche auf Dauer mit der besonderen Mitbestimmung und dem Haustarifvertrag bei VW leben könne, sagte er: "Wir sind heute bei VW in der Rolle eines Großaktionärs. Sollten wir jedoch eines Tages ein Konzern sein, werden sicherlich einige Themen auf die Tagesordnung kommen." Man müsse permanent alles hinterfragen. "Da darf es keine heiligen Kühe geben, denn die gibt es auch bei Porsche nicht."






