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VW-Billigauto-Entscheidung fällt im Januar

China-Jetta als Basis

FAW VW Jetta in China Foto: FAW-VW

Der VW-Vorstand wird im Januar darüber entscheiden, ob der Konzern ein Billigauto zu einem Preis von unter 8.000 Euro bauen wird. Das bestätigte VW-Manager Hans Demant, verantwortlich für die VW-Strategie im Billigsegment, gegenüber auto motor und sport.

13.12.2012 auto motor und sport

Für Januar bereitet Demant mit seinem 20-köpfigen Team ein Konzept für ein Auto zum Preis zwischen 7.500 und 8.000 Euro vor. Entschieden wird in einem ersten Schritt über ein Stufenheck-Modell, das auf dem China-Jetta basiert. Das Auto würde bei einer Freigabe durch den Vorstand im Jahr 2015 zunächst in China auf den Markt kommen.

VW-Billigauto-Derivate sollen folgen

Später könnte ein Kombi oder ein Sportback folgen, so Demant. Darüber hinaus sei eine kürzere Version geplant. "In China brauchen wir eine große Stufenheck-Limousine, in Indien eher ein kleineres Modell." Auf diese drei Varianten folgen den VW-Plänen zufolge ein SUV und ein Mini-Van "für den Transport von Menschen und Gütern", erläutert Demant.

Die Vielzahl der Modelle begründet der frühere Opel-Chef mit den Kostenvorteilen: Unter 500.000 Autos pro Jahr "rechnet sich das nicht". Den Namen Volkswagen werden die neuen Billigautos wohl nicht bekommen, damit die Marke VW nicht verwässert wird.

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