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VW-BR vs Porsche

Winterkorn hofft auf Einigung

Foto: dpa

Im Streit zwischen dem VW-Betriebsrat und dem Großaktionär Porsche um die Besetzung der Aufsichtsratssitze der neuen Porsche Holding hofft VW-Chef Winterkorn auf eine Einigung zwischen beiden Seiten.

18.09.2007

"Ich hoffe, dass es möglichst schnell zu einem Gespräch und zu einer Einigung kommt", sagte Winterkorn am Dienstag (18.9.) in Frankfurt am Rande einer Veranstaltung der IG Metall zur IAA.

Zur Forderung seines Betriebsrates selbst wollte er sich nicht äußern. "Das ist Sache der Arbeitnehmervertreter. Wir müssen dem Betriebsrat aber schon zugestehen, wenn er Bedenken hat, diese auch zu äußern."

Der VW-Betriebsrat hatte am Montag beim Arbeitsgericht Stuttgart Klage gegen Porsche wegen der Zusammensetzung des Aufsichtsrates der künftigen Porsche Holding eingereicht. Wenn Porsche seinen Anteil an Volkswagen auf über 50 Prozent erhöht, sollen nur drei Arbeitnehmervertreter von VW in den Aufsichtsrat der Porsche-Holding einziehen. Sie stünden drei Arbeitnehmervertretern von Porsche gegenüber, die das viel kleinere Stuttgarter Unternehmen repräsentierten. Der VW-Betriebsrat sieht sich durch diese Regelung benachteiligt.

Die Porsche Holding, eine Aktiengesellschaft europäischen Rechts mit Sitz in Stuttgart, wurde Ende Juni auf der Hauptversammlung des Sportwagenbauers beschlossen. In der Europa AG werden die bisherige Porsche AG als Sportwagen-Hersteller sowie die VW-Beteiligung gebündelt. Porsche hält derzeit knapp 31 Prozent an Volkswagen, hat sich aber bereits Optionen für weitere VW-Aktien gesichert.

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