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VW Brüssel

Rettung durch Audi-Kleinwagen

Foto: ams

Die Mitarbeiter im Brüsseler VW-Werk haben am Dienstag (27.2.) den von Management und Gewerkschaften ausgehandelten Plan zur Rettung des Standorts angenommen. Demnach soll künftig in der lange von der Schließung bedrohten Fabrik im Stadtteil Forest der neue Audi-Kleinwagen A1 produziert werden.

28.02.2007

"Heute beginnt die Zukunft der neuen Audi-Fabrik in Brüssel", sagte der belgische Arbeitsminister Peter Vanvelthoven. Mindestens 2.200 Stellen würden gesichert. Das Ergebnis der Abstimmung bedeute zudem grünes Licht für den ausgehandelten Sozialplan.

Die am Montag getroffene Vereinbarung sieht vor, dass die Lohnkosten um ein Fünftel gesenkt werden. Die wöchentliche Arbeitszeit wird dafür um drei auf 38 Stunden erhöht. Mehr als drei Viertel der Befragten stimmten dem Plan zu, wie die Nachrichtenagentur Belga berichtete. Vanvelthoven sagte, er erwarte, dass die demokratisch getroffene Entscheidung jetzt von allen Seiten respektiert werde.

Schließung des Werks abgewendet

Die Zukunft des Werks hing monatelang am seidenen Faden, nachdem der Volkswagen-Konzern die Verlagerung der Golf-Produktion beschlossen hatte. Die Ankündigung, den VW Golf künftig nur noch anden deutschen Standorten Wolfsburg und Mosel bei Zwickau zu produzieren, hatte im Herbst einen langen Streik ausgelöst. Damals arbeiteten in der Fabrik noch rund 5.400 Menschen, von denen aber bereits Hunderte das Werk verlassen haben. In die Verhandlungen zwischen Volkswagen und den Gewerkschaften hatte sich die belgische Regierung eingeschaltet. Der Fabrik drohte zeitweise die völlige Schließung.

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