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Nachfolger des VW CC (2017)

VW Arteon debütiert in Genf

VW Arteon A Foto: VW 58 Bilder

Volkswagen bringt einen Nachfolger für den CC. Einen Ausblick bot das Sport Coupé Concept GTE von 2015. Das Coupé auf MQB-Basis wird größer als der Passat, erhält eine Heckklappe und wird VW Arteon heißen. Erste Skizze.

25.11.2016 Holger Wittich, Gerd Stegmaier 5 Kommentare

Zwei Jahre nach dem Debüt der Studie auf dem Genfer Autosalon 2015 wird die Serienversion als Nachfolger des VW CC in erneut in Genf debütieren. Das viertürige Fließheck-Coupé mit dem Namen VW Arteon (Betonung auf der ersten Silbe, Zusammensetzung aus „Art“ = engl. für „Kunst“ sowie „eon“ als Hinweis auf das China-Topmodell „Phideon“) soll nicht nur etwas größer als der Passat sein, sondern auch oberhalb von Volkswagens Mittelklasse-Allround-Talent positioniert sein. Und überall dort auf Kundenfang gehen, wo sportliche Limousinen der oberen Mittelklasse schon heute gefragt sind: In Europa, China und USA.

Design und Abmessungen des Serienautos werden sich nur unwesentlich von der Studie unterscheiden, das ließen auch Erlkönige erahnen. Das heißt: An der Front kommt der bekannte breite Passat-Grill zum Einsatz. Die Rippen des Kühlergrills ziehen sich dabei bis in die dreidimensional gestalteten LED-Frontscheinwerfer. Das Fensterband fällt schmal aus, die Scheiben der Türen sind rahmenlos, das Dach leitet zu einem Stummelheck mit kleiner Abrisskante über. Die Heckklappe soll weit nach oben zu öffnen sein. Wie schon zahlreiche andere VW-Modellen erhält auch das Coupé den Modularen Infortainment-Baukasten. Bilder unklarer Herkunft zeigten zudem den Innenraum des MQB-Coupés. Sie präsentieren aber auch einen klaren Unterschied zur Studie: Auf den Armaturenträger, der sich leicht dem Fahrer zuneigt, prangt in der Mitte eine analoge Uhr, das Cockpitdach fällt eckiger aus, die Rundinstrumente größer. In der Mittelkonsole ist ein großer Multimedia-Bildschirm untergebracht, darunter die Steuerung der Klimaanlage.

Wie der Atlas bei den SUV wird der XL-Passat die Spitze des Modularen Querbaukastens (MQB) bei den Limousinen darstellen – und damit vermutlich das erfolgreichere Konzept der Höherpositionierung der Marke sein als der glücklose Phaeton. Produziert werden wird VWs Limousinen-Flaggschiff nicht in der gläsernen Manufaktur in Dresden, wo künftig e-Golf gebauten werden, sondern in Emden. Mit rund 4,90 Meter Länge und einem Radstand von gut 2,84 Meter wird es den Passat um gut 11 bzw. 5 Zentimeter überragen, aber mit knapp 1,41 Meter Höhe fast 5 Zentimeter flacher sein.

Erlkönig VW CC II
Hier fährt das neue Passat-Coupé 1:37 Min.

Gutes Platzangebot im VW Arteon

Die Wirkung dieser Proportionen hat schon 2015 in Genf beeindruckt: Die Breite von rund 1,87 Metern ließ das Sport Coupé viel repräsentativer wirken als den optisch etwas schmächtigen US-Passat mit ähnlichen Abmessungen. Außerdem zeigte auch der Viertürer, wie raumökonomisch der Modulare Querbaukasten ist: Aus 2,84 Metern Radstand machte die Studie einen fürstlichenn Knieraum im Fond. Das abfallende verlangte nur beim Einsteigen Konzessionen, die Kopffreiheit im Fond war hingegen auch für große Passagiere ausreichennd.

Antriebstechnisch machte das Concept Car dem Namen GTE entsprechend mit Hybridtechnik auf dicke Hose: Ein V6 TSI sollte allein rund 300 PS und 500 Nm bereit stellen, zwei E-Motoren vorne und hinten die Systemleistung auf 380 PS pushen. Daraus wird zumindest für den Anfang nichts. Zum Marktstart gibt es Verbrennungsmotoren-Hausmannskost. Topmotorisierung in Europa dürfte ein 2,0 TSI mit etwa 275 PS werden. Für die USA, wo selbst der Passat gerade eine GT Concept in GTI-Optik mit 280-PS-VR6-Motor spendiert bekam, könnte wie schon im Atlas eben dieser 3,6-Liter-VR6 die Topmotorisierung werden. Für China gibt es als Abwandlung davon eine 2,5-Liter-Turboversion, die besser in die Steuergesetzgebung passt.

Starker Diesel für Europa

In Europa ist auch die 240-PS-Version des 2,0 TDI gesetzt, Allrad dank MQB kein Problem und aller Wahrscheinlichkeit nach werden die USA analog zum Atlas die dort so beliebte Wandlerautomatik (mit 8 Gängen von Aisin) bekommen, während hierzulande ein Doppelkupplungsgetriebe Option sein wird. Ansonsten profitiert die große Coupé-Limousine von allen Infotainment- und Assistenzsystemen des MQB bzw. des Konzerns. Das heißt auch das digitale Cockpit dürfte gegen Aufpreis zu haben sein.

Von einem Plug-in-Hybrid wie im Passat GTE, der dank MQB auch kein Problem wäre, ist zunächst keine Rede. Das könnte darauf hindeuten, dass VW an einer stärkeren GTE-Version arbeitet. Ein bisschen elektrischen Antriebs-Schnickschnack gibt es aber gleich zu Beginn: Die große Heckklappe soll nicht nur auf Fußbewegung (Easy Open) elektrisch öffnen, sondern auch genauso wieder schließen.

Ab 33.000 Euro kostet der VW Arteon

Preislich dürfte sich der neue VW Arteon bei ca. 33.000 Euro einpendeln. Die Produktion des alten VW CC wurde unterdessen eingestellt. Auch von der VW-Website wurde das viertürige Coupé bereits getilgt. Im Handel gibt es nur noch Modelle aus Lagerbeständen.

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Neuester Kommentar

@OmniousGuy

Egal ob längs oder Quer....bei VW sieht alles gleich aus ..Und das nicht erst seit Vorgestern .

Tin 29. August 2016, 09:22 Uhr
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