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VW-Chef Martin Winterkorn

Top-Manager will eigenes Gehalt deckeln

VW Cross Coupé Genf 2012 Martin winterkorn Foto: dpa

Der Top-Verdiener unter den deutschen Managern, VW-Chef Martin Winterkorn, hat sich für eine Deckelung seines eigenen Gehalts ausgesprochen.

08.02.2013 dpa

"Bei allem Erfolg des Konzerns können die Steigerungen nicht ins Uferlose weitergehen", sagte Winterkorn dem "Spiegel". Für das Jahr 2011 bekam Winterkorn je nach Berechnung 17,5 Millionen Euro. Im Fall unveränderter Bonusregeln könnte Winterkorn für das vergangene Jahr auf bis zu 20 Millionen Euro kommen. "Wenn ich wirklich 20 Millionen bekäme, wäre das den Menschen sicherlich nicht mehr zu vermitteln", sagte Winterkorn.

Aufsichtsrat legt Gehalt fest

Er finde es deshalb richtig, dass der Aufsichtsrat von Volkswagen die Regeln für die Vorstandsvergütung ändere. "Ich gehe davon aus, dass ich für das Jahr 2012 weniger bekomme als für das Jahr 2011."
 
Die millionschweren Vergütungen von Topmanagern sorgen regelmäßig für Aufregung. Erst am Dienstag hatte die Regierungskommission für gute Unternehmensführung (Corporate Governance) eine Deckelung der Gehälter von Vorständen börsennotierter Unternehmen vorgeschlagen.
 
Winterkorn hatte auf die Kritik an der Höhe seiner Vergütung schon im Frühjahr 2012 reagiert. Er könne "verstehen, dass manche sagen, das ist zu viel". Indes entscheide nicht er, sondern der Aufsichtsrat über das Gehalt. Dessen Chef, Winterkorn-Intimus und Ex-Vorstandschef Ferdinand Piëch, hatte den Manager seinerzeit in Schutz genommen: Der VW-Boss trage enorme Verantwortung, in den USA verdienten Führungskräfte teils noch mehr.

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