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VW

China-Schlappe

Volkswagen hat in China rund sechs Prozent weniger Autos verkauft. Trotz des Wachstums des chinesischen Automarktes um schätzungsweise 15 Prozent im zu Ende gegangenen Jahr fiel der Absatz beider VW-Gemeinschaftsunternehmen in China von 694.000 Fahrzeugen im Vorjahr auf 655.000, wie das Unternehmen am Dienstag (4.1.) in Peking bestätigte.

04.01.2005

Hintergrund ist nach Angaben von Experten der verschärfte Wettbewerb sowie ein anhaltender Preiskampf.

Besonders stark war der Rückgang bei dem Joint Venture Schanghai Volkswagen, wo unter anderem der Passat, Polo und Santana gebaut werden. Der Absatz sank um etwa zwölf Prozent von 396.000 auf 355.000. Im Vorjahr hatte das Unternehmen noch 32 Prozent mehr Autos verkauft.

Das Joint Venture mit den First Automotive Works (FAW) in Changchun in Nordostchina, wo Kanzler Gerhard Schröder im Dezember ein neues Werk eröffnet hatte, verkaufte mit 300.000 Autos noch etwas mehr als im Vorjahr (298.000). In Changchun werden neben dem Audi unter anderem auch der Bora, Golf und Jetta gebaut.

Volkswagen ist in China noch Marktführer, doch ist sein Marktanteil mit der wachsenden internationalen Konkurrenz auf ein Viertel gefallen. Branchenkenner meinten, dass sich Volkswagen möglicherweise zu lange auf seinen früheren Erfolgen ausgeruht habe. Auch sei es Volkswagen schwerer als anderen gefallen, sich auf das in China stark wachsende Privatkundengeschäft einzustellen und den Geschmack der chinesischen Kunden zu treffen, hieß es.

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