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VW-Chrysler

Van-Deal perfekt

Foto: VW

VW-Markenchef Wolfgang Bernhard hat die Kooperation mit Chrysler beim Bau eines Mini-Van für den US-Markt als "wegweisende Entscheidung" bezeichnet. Mit dem neuen Fahrzeug werde VW ein großes Marktsegment mit einem eigenen Produkt erschließen.

05.01.2006

Die Produktion eines Volkswagen Mini-Van auf Basis der nächsten Generation der Chrysler- und Dodge-Mini-Van solle 2008 beginnen, teilte VW am Donnerstag (5.1.) in Auburn Hills mit. VW schreibt derzeit in den USA hohe Verluste.

Im wichtigen Mini-Van-Segment hat der Wolfsburger Autobauer in den USA derzeit kein Modell auf dem Markt. Die jährliche Stückzahl des neuen VW-Mini-Van dürfte früheren Angaben aus Konzernkreisen zufolge zwischen 35.000 und 45.000 liegen.

Der VW-Absatz in den USA war 2005 im Gegensatz zu anderen deutschen Autobauern deutlich zurückgegangen. Volkswagen hatte unter anderem Lücken in der Modellpalette eingeräumt. 2006 will VW den Absatz in den USA aber um fünf bis zehn Prozent steigern.

Eine Vereinbarung zwischen VW und dem US-Autobauer Chrysler über den Bau des Mini-Van wird nach Darstellung aus Konzernkreisen am Sonntag auf der Automesse in Detroit unterzeichnet. Chrysler-Vorstandschef Tom LaSorda bezeichnete die Zusammenarbeit mit VW als "Gewinn für beide Seiten".

Volkswagen rechnet für das Gesamtjahr 2005 im US-Geschäft wie im Vorjahr mit einem Verlust von rund einer Milliarde Euro. Nach Einschätzung von Konzernchef Bernd Pischetsrieder wird VW in Nordamerika auch 2006 rote Zahlen schreiben.

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