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VW

Der nächste Beetle wird ein Rocker

Foto: Stehrenberger 6 Bilder

Geht es nach den Designern im California-Studio von VW, wird aus dem nächsten Beetle ein echter Straßen-Rocker. Wie sich die Kreativen aus Kalifornien den für 2010 geplanten Beetle vorstellen hat der freie Designer Mark Steherenberger für auto-motor-und-sport.de aufs Papier gebracht. 

16.02.2007 Frank Volk

Das könnte ein echter Auto-Kracher werden: Weg mit Blümchen-Image, her mit dem rockigen Straßen-Feger. Was derzeit im VW-Designstudio in Kalifornien ausgetüftelt wird, hat das Zeug zum Kult.

Retro-Look über Bord

Über Bord werfen möchte man beim Beetle den dominierenden Retro-Look, auch soll es um den lange Zeit etwas stiefmütterlich behandelten Beetle eine regelrechte Produktfamilie geben. Dabei haben sich die VW-Oberen offenbar vom Erfolg des Mini inspirieren lassen. Richtig lustvoll war der Umgang mit dem Beetle bei VW nie und hätte er nicht in Amerika längst Kultstatus erlangt, der in Europa eher unter dem Kapitel "uninspierte Retro-Kiste" geführte Wagen wäre vermutlich längst aus dem Programm verschwunden. Inzwischen hat sich einiges geändert. BMW hat mit dem Mini vorgemacht, wie man aus einem Modell mit eigentlich begrenztem Entwicklungspotenzial eine Kult-Marke entwickeln kann. Das hat offensichtlich auch die Begehrlichkeiten bei VW geweckt, zumal der Beetle vom Image der Eintagsfliege in die Liga der Fahrzeuge mit Kultpotenzial gewachsen ist.

Wie das aber schaffen, bei einem derart einschränkenden Design, wie es die Kugelform des Beetle nun mal ist? Die Kreativen in Kalifornien scheinen die passende Lösung in der Schublade zu haben: Radikal wird der nächste Beetle von den Zwängen des Käfer-Retro-Designs befreit.

Pickup, Coupé, Cabrio

Der Wagen erhält ein frisches, dynamisches Karosseriedesign. Während das Heck seine Knubbelform bewahrt, wird die Schnauze gestreckter (womit man übrigens eine deutliche Ahnung davon erhält, wie klein der Designschritt einstmals vom Käfer zum Porsche war). Der Clou an der Geschichte: Der Beetle behält sein optisches Alleinstellungsmerkmal in Grundzügen, die Möglichkeit mit Modellvarianten zu spielen, erhöht sich aber schlagartig.

 
Natürlich wird es wieder Coupé und Cabrio geben, dazu arbeiten die Designer aber auch an einer - man höre und staune - Sportwagon-Variante mit kleineren hinteren Türen. Und weil der Beetle vordringlich ein Auto für den US-Markt ist an einer Vanette und einem kleinen Pickup. Ganz klar: Natürlich wird es eine 4x4-Variante geben und eine heiße GTi-Version.

Revolution also außen beim Beetle, im Innenleben geht es ganz klar um die praktischen Aspekte. Eines der Probleme beim Beetle ist ja, dass man über viel Platz, aber wenig Raum hat, was für Mensch und Gepäck gilt,. In der nächsten Generation soll sich das deutlich ändern. Was bleibt: Mit Blick auf den Sparzwang bei VW wird auch der nächste Beetle die Plattform mit dem Golf teilen.

Hohe Realisierungschance

Und wie stehen nun die Chancen, dass der Beetle a) in diesem sehr viel moderneren Kleid kommt und b) dass er angesichts der Umwälzungen bei VW unter dem neuen Chef Martin Winterkorn überhaupt kommt? Unsere Informationen sagen: Der Beetle wird so kommen. Vieles sei derzeit im Umbruch bei Volkswagen und alle geplanten Produkte werden nochmals ganz scharf angeschaut. Nach den uns vorliegenden Informationen gehört der Beetle aber zu den Projekten, deren Realisierungschancen als sehr hoch eingestuft werden. Wobei natürlich bis 2010 noch viel Wasser in Beetle-Vasen fließt.

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