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VW-Diesel-Abgasskandal

Jetzt sind die 1.2 TDI-Motoren dran

VW USA TDI Foto: VW

Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat jetzt auch 460.000 Modelle von VW und Seat mit 1.2 TDI-Motoren zur Umrüstung freigegeben.

15.08.2016 Uli Baumann 2 Kommentare

Die neue Freigabe gilt für VW Polo und Seat Ibiza mit dem 1.2 TDI-Motor, die nun mit einer modifizierten Software nachgerüstet werden könnwen.

Die letzte Freigabe betraf Software-Nachrüstlösungen unter anderem für die Modelle Passat, Passat Variant, CC, Alltrack sowie Touran, Audi, Skoda und Golf-GTD – alle ausgerüstet mit dem 170 PS starken Zweiliter-TDI.

Anfang Juni erhielt VW die Nachrüstfreigabe für die Modelle Tiguan und Caddy, die mit 2,0l-TDI-Motoren des Typs EA 189 ausgerüstet sind. Hier setzt VW auf eine reine Software-Lösung.

Bislang hat das KBA für rund 5,0 Millionen Konzern-Fahrzeuge eine Umrüstung-Lösung freigegeben. Bei der Marke Volkswagen Pkw sind die technischen Lösungen für mehrere betroffene 2,0 -TDI-Motorvarianten der Baureihen Golf, Passat und Tiguan bestätigt. Der Rückrufprozess ist bei der Marke Audi ebenfalls gestartet. Für eine Reihe von Fahrzeugen der Modelle A4, A5, A6 sowie Q5 mit 2,0l-TDI-Motoren des Typs EA 189 liegen die Freigaben des KBA vor. Ebenfalls für den Seat Exeo mit 2.0 TDI.

Kunden können Werkstatttermine ausmachen

Zuvor hatte das KBA die Lösungen für die Modelle Passat, CC und Eos freigegeben. Für die betroffenen Fahrzeuge mit 2.0-TDI-Motorsisierung des Motortyps EA 189 hat VW eine Softwarelösung erarbeitet, die nun den Seegen des KBA erhalten hat. VW will nun 800.000 Fahrzeuge dieser Baureihen schnellstmöglich in die Werkstätten holen. Betroffene Fahrzeughalter werden sukzessiv angeschrieben und mit ihrem Auto in die Werkstätten gebeten.

In Deutschland erfolgt die Information der Kunden in einem zweistufigen Verfahren. Alle betroffenen Halter wurden in der ersten Stufe bereits durch ein mit dem KBA abgestimmtes Schreiben benachrichtigt, dass ihr Fahrzeug von der Umrüstaktion betroffen ist. Im einem zweiten Schreiben werden die Kunden dann gebeten, einen Termin mit ihrer Werkstatt zu vereinbaren. In mehreren Etappen wird dieses Schreiben in Kürze auch an die Halter der betroffenen Modelle Passat, CC und Eos mit 2.0-TDI-Motor mit den Leistungsstufen 110 PS, 136 PS und 140 PS gesendet.

VW versichert, dass sich mit der neuen Software keine Veränderungen der Verbrauchswerte, Leistungsdaten und Geräuschemissionen ergeben.

Neuester Kommentar

Die machen es nur so wie die Politik es ihnen vormacht....."WIR SITZEN ES AUS"

Dumm nur das die meisten schon wieder ergessen haben was VW für ein verein ist und kaufen munter weiter VW.....

Varajan 15. August 2016, 08:00 Uhr
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