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VW

Diesel statt Hybrid

Foto: dpa

Für den Vorstandsvorsitzenden des VW-Konzerns, Martin Winterkorn, ist der Dieselmotor bei der Emissionsminderung die bessere Lösung als ein Hybrid-Antrieb. Dies sagte der VW-Chef am Montagabend (14.5.) in Stuttgart bei einer Diskussion zum Thema "Die deutsche Automobilindustrie vor der großen CO2-Herausforderung".

15.05.2007

In Tokyo, wo die Autos oft im Stau stünden, sei der Hybrid-Motor "vielleicht die richtige Lösung", meinte der VW-Chef. Auf der freien Strecke sei der Hybrid-Antrieb "aber nicht ideal", weil der Wagen ein großes Mehrgewicht mit der Batterie im Kofferraum mitschleppen müsse. Winterkorn sagte: "Hybrid ist nicht die einzige, sondern eine von vielen Möglichkeiten, die Emissionen zu senken."

Auf der Veranstaltung der "Stuttgarter Nachrichten"sagte Winterkorn, die deutsche Automobilindustrie habe bisher "zu wenig die Karten gespielt", was sie alles getan habe, um den Verbrauch zu reduzieren. Mit Blick auf die heftige Diskussion in der Bundesrepublik zu den Emissionswerten der Autos sagte der VW-Chef: "Wir deutschen Hersteller brauchen uns nicht zu schämen. Wir stecken viel Geld in die Entwicklung verbrauchsarmer Motoren."

Zum Engagement des Stuttgarter Sportwagenbauers Porsche bei VW sagte Winterkorn, mit den Großaktionären an Volkswagen, nämlich Porsche und dem Land Niedersachsen, sei Volkswagen "ziemlich gefeit gegen feindliche Übernahmen". Porsche und Niedersachsen seien ein gutes Abwehrschild gegen eine Übernahme. Winterkorn sagte zudem: "Wir können viel von Porsche lernen, wie man sich geschickt aufstellt. Aber auch Porsche kann was von uns lernen."

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