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VW Elektro-Auto-Strategie

VW denkt über Leasing-Batterien nach

Silvretta E-Auto Foto: Achim Hartmann, Hardy Mutschler, Reinhard Schmidt

Nach Konkurrenten wie Daimler und Renault will auch der VW-Konzern möglicherweise seine Elektroautos zum reinen Kaufpreis und mit Leasing-Batterie anbieten, um gleich von Beginn an auf größere Stückzahlen zu kommen.

04.04.2012 auto motor und sport

"Wir denken derzeit darüber nach, wie wir den Markteintritt gestalten. Dabei könnte es auch ein Leasingkonzept geben", sagte Dr. Rudolf Krebs, Konzernbeauftragter für Elektro-Traktion des VW-Konzerns, am Dienstag (3.4.) bei der Vorstellung des auto motor und sport-Kongresses am 12. April in der Messe Stuttgart. "Wir wissen, dass die Batterie das problematischste Bauteil ist und man ein Preisproblem hat", so Krebs. Darauf werde VW reagieren. "Wir werden mit unserem Angebot konkurrenzfähig sein."

VW-Akkus sollen mindestens zehn Jahre halten

Renault bietet derzeit in Deutschland drei reine Elektroautos an, bei denen die Batterie zu Monatsraten von 72 Euro geleast wird. Beim Spaßauto Twizy, das in den nächsten Tagen auf den Markt kommt, beträgt die Leasing-Rate nach Angaben von Renault Deutschlandchef Achim Schaible 50 Euro.

Während Renault das Konzept favorisiert, nicht mehr leistungsfähige Akkus auszutauschen, hält VW an seinem Anspruch fest, dass der Akku auch nach zehn Jahren noch mindestens 80 Prozent seiner Leistung bringen muss. Die ersten reinen Elektroautos von VW werden 2013 auf den Markt kommen, betonte Krebs. "Die E-Mobilität bei VW wird 2013 eingeläutet mit E-Up und E-Golf." Ab 2014 werde VW verstärkt Plug-in-Hybride auf den Markt bringen, die in der Stadt elektrisch und auf weiten Strecken mit Benzin- oder Diesel-Antrieb fahren.

Konzentrieren will sich VW bei seiner Elektro-Strategie aber ganz auf Automobile. Pedelecs oder E-Bikes, wie sie beispielsweise Smart auf den Markt bringen will, plane VW nicht, so Krebs. "Ein Autohersteller ist nicht der geeignetste Hersteller von Elektrofahrrädern."

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