Gestützt auf Radarsensoren, könne es einen nahenden Crash erkennen, in 80 Millisekunden die Bremse auslösen und dabei sehr schnell einen extrem hohen Bremsdruck aufbauen. Besser als der konventionelle Bremsassistent soll das System noch 100 bis 300 Millisekunden vor einem Zusammenprall genügend Geschwindigkeit abbauen, um die Unfallschwere zu verringern. In Feldversuchen haben die Entwickler eine zusätzliche Verzögerung von durchschnittlich fünf Kilometern pro Stunde (km/h) ermittelt, die im Zweifelsfall zwischen Leben und Tod der Insassen entscheiden können.
Technisch setzen die Entwickler auf eine zusätzliche, kleine Kolbeneinheit am ABS-Gerät, die mit einem kleinen Treibsatz bewegt wird und den Bremsdruck auf diese Weise schnellstmöglich an die Räder verteilen kann. Wann die neue Bremse serienreif ist und in welchem Auto sie zuerst auf den Markt kommen wird, teilte VW noch nicht mit.
VW entwickelt pyrotechnische Notbremse
VW entwickelt eine pyrotechnische Notbremse. Das "Pyrobreak" genannte System soll nach Angaben des Autoherstellers in Wolfsburg immer dann eine Vollbremsung einleiten, wenn ein Unfall nicht mehr vermeidbar ist.
Autor: dpa



