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VW erhöht MAN-Anteil

Foto: MAN

Update +++ Der Wolfsburger Autobauer Volkswagen hat seinen Anteil am Nutzfahrzeug- und Maschinenbaukonzern MAN auf 29,9 Prozent erhöht. Das teilte VW in Wolfsburg am Dienstag (27.2.) mit.

27.02.2007

Der Vorstand sei davon überzeugt, "dass die nun erreichte Höhe der Beteiligung an MAN hilfreich, aber auch ausreichend ist, um mit allen Beteiligten eine freundliche und einvernehmliche Lösung für eine Zusammenführung der Unternehmen MAN und Scania zu finden." Das Ziel bleibe die Realisierung der anerkannt hohen Synergiepotenziale, hieß es.

MAN zeigte sich von der Aufstockung am Dienstag nicht überrascht. "Das war zu erwarten und angekündigt", sagte ein Sprecher am Dienstag in München. "Wir haben den Einstieg von VW von Anfang an begrüßt." MAN habe damit wieder einen Großaktionär, mit dem gute Kooperationsmöglichkeiten bestünden

Bisher waren die Versuche, eine Allianz zu forcieren, ohne Erfolg geblieben. VW kommt dabei einen Schlüsselrolle zu, weil das Unternehmen größter Anteilseigner bei Scania und MAN ist. Für einen möglichen Zusammenschluss war vor einer Woche eine Holding mit Sitz weder in Deutschland noch in Schweden im Gespräch. Während die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" die Niederlande als möglichen Stammsitz nennt, schrieb die "Süddeutsche Zeitung" am vergangenen Montag, es käme auch Luxemburg in Betracht.

Eine Ansiedlung der Holding in den Niederlanden oder Luxemburg würde den Unternehmen mehrere Vorteile bringen. Der Familie Wallenberg als Großaktionär bei Scania käme entgegen, dass in beiden Ländern anlegerfreundliche Stiftungsmodelle möglich seien. Ein Vorteil für MAN wäre, dass außerhalb der Bundesrepublik das deutsche Mitbestimmungsrecht nicht gelte, das Arbeitnehmervertretern Sitze im MAN-Aufsichtsrat sichert.

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