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EU ebnet Porsche den Weg

Die Europäische Kommission erlaubt dem Porsche-Konzern die Übernahme der Volkswagen AG. Der geplante Zusammenschluss der beiden Autobauer werde den wirksamen Wettbewerb in Europa nicht wesentlich beeinträchtigen, erklärte die Brüsseler Behörde am Mittwoch (23.7.) nach der Prüfung des Falls.

24.07.2008

Die Untersuchung habe ergeben, dass "die horizontalen Überschneidungen zwischen Volkswagen und Porsche begrenzt sein werden und es auf allen betroffenen Teilmärkten weiterhin starke Konkurrenten mit erheblichen Marktanteilen geben wird", teilte die Kommission mit. Auch für Herstellung und Vertrieb von Ersatzteilen erwarte man keine negativen Auswirkungen.

Mit der Entscheidung der Brüsseler Wettbewerbshüter steht der Auto-Ehe aus Kommissionssicht "nichts mehr im Wege". Die Behörde betonte, dass beide Unternehmen seit vielen Jahren zusammenarbeiten. Unter anderem hätten sie gemeinsam geländegängige Sportwagen entwickelt.

Porsche sei bereits der größte VW-Aktionär. Im Juni 2008 schloss Porsche einen Vertrag über den Kauf von Aktien, mit denen das Unternehmen weitere 4,92 Prozent des stimmberechtigten Kapitals von Volkswagen übernehmen wird. "Mit diesem Rechtsgeschäft erwirbt Porsche faktisch die Kontrolle über Volkswagen", stellte die Kommission fest. Deshalb prüfte Brüssel die Folgen des Plans.


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