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VW-Gesetz

Zypries bleibt hart

Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) will trotz der massiven EU-Kritik am neuen VW-Gesetz an der Sperrminorität von 20 Prozent beim Wolfsburger Autobauer festhalten.

10.04.2008

"Ich erkenne auch in der Sache nicht, dass die vom allgemeinen Aktienrecht abweichende Sperrminorität den freien Kapitalverkehr behindert", schrieb Zypries in einem Antwortbrief an EU-Binnenmarktkommissar Charlie McCreevy, der am Donnerstag (10.4.) der dpa in Berlin vorlag.

McCreevy kritisiert, dass Zypries Teile des 2007 vom Europäischen Gerichtshof (EuGH) gekippten VW-Gesetzes retten wolle. In anderen Unternehmen ist eine Sperrminorität von 25 Prozent üblich. Die 20-Prozent-Marke sichert die Interessen des Landes Niedersachsen, das 20,3 Prozent der Aktien besitzt. Großaktionär Porsche will die Regelung kippen und bald die Mehrheit bei VW übernehmen.

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