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VW Golf Cabrio auf dem Autosalon Genf 2011

Offener VW Golf ohne Henkel

VW Golf VI Cabrio, Genf 2011 Foto: VW 29 Bilder

Mit dem VW Golf Cabrio auf Basis des Golf VI bringen die Wolfsburger endlich den langersehnten offenen Viersitzer mit Stoffverdeck an den Start. Weltpremiere feiert das bügellose Cabriolet auf dem Genfer Automobilsalon Anfang März.

26.02.2011 Uli Baumann

Bereits 1979 schickten die Wolfsburger den Bestseller ohne festes Dach ins Rennen. Das VW Golf I Cabrio trat noch, wie auch der IIIer-Nachfolger ab 1993, mit einem fest installierten Überrollbügel an, was ihm im Volksmund den Beinamen "Erdbeerkörbchen" einbrachte. Wurde der "Zweier" in der Cabrio-Abfolge mit einem eigenen Modell ausgespart, so musste der facegeliftete "Dreier" ab 1998 als VIer-Cabrio herhalten. 2002 endete dann die Bügelzeit bei den offenen Modellen.

VW Golf Cabrio auf dem Autosalon Genf 2011 1:06 Min.

Cabrio verzichtet auf festen Überrollbügel

Auf dem Autosalon in Genf wollen die Wolfsburger mit dem neuen VW Golf Cabrio auf Basis des aktuellen VI-Modells an die historischen Vorbilder anknüpfen. Die Cabrio-Gegenwart präsentiert sich dabei zwar weiter mit einem Stoffverdeck, allerdings bügelfrei. Wie seine Vorgänger rollt aber auch das neue Modell in Osnabrück in den Hallen von Karmann von den Bändern.

Für eine schnittigere Optik wurde die Frontscheibe des VW Golf Cabrio ein paar Grad flacher angestellt. Das anschließende Stoffverdeck reicht bis weit ins Heck, das mit den LED-Rückleuchten von GTI und GTD schließt. Das Stoffverdeck mit Glasheckscheibe, das sich über die vier Sitzplätze spannt, darf bis Tempo 30 vollautomatisch öffnen und schließen. Seine Ruheplatz findet das mehrlagige Verdeck in einem Kasten über dem Kofferraum. Auf einen Verdeckkastendeckel konnte verzichtet werden, ebenso auf eine Persening. So soll die ganze Verwandlung zum  Cabrio nur 9,5  Sekunden dauern.

Knapp bemessener Kofferraum

Wem dann zu viel Frischluft in den Innenraum strömt, der kann die Rücksitze opfern und ein Windschott einknüpfen. Ansonsten finden selbst erwachsene im Fond einigermaßen menschenwürdige Platzverhältnisse im VW Golf Cabrio vor. Zugangserleichterungen versprechen Vordersitze mit einer Easy-Entry-Funktion. Für Stabilität der Karosserie und Sicherheit der Insassen sorgen nach dem Entfall des festen Überrollbügels zahlreiche Karosserieversteifungen sowie ausfahrbare Überschlagschutzelemente.

Ganz wie bei den frühen VW Golf Cabrio-Versionen gestaltet sich der Kofferraumzugang. Eine schmale Luke am Heck gibt den Zugang zu 250 Liter Ladevolumen frei. Werden die Rücksitzlehnen entriegelt, so darf sich das Gepäck über eine Durchladeluke im Format 52 x 38 Zentimeter auch bis in den Innenraum entfalten.

Motorenpalette stammt von der Limousine

Unter der vorderen Haube dürfen sich dagegen nahezu alle Triebwerke aus der Limousine breit machen. Das Spektrum reicht vom 105 PS starken 1,2-Liter-Benziner bis zum 210 PS starken GTI-Antrieb. Lediglich der 170 PS-TDI ist für das Modell nicht vorgesehen. Zu haben sind dagegen Bluemotion-Pakete sowie DSG und alle anderen Annehmlichkeiten, die auch die geschlossene Varianteauf der Optionsliste zu bieten hat.

Die Preise für das neue VW Golf Cabrio, das ab dem 24. Februar bestellt werden kann, starten bei 23.625 Euro. Damit kostet das Cabrio rund 5.000 Euro mehr als die Limousine. Auf die Straße rollen das Modelle dann ab Juni.

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