Mit dem neuen VW Golf GTD will Volkswagen eine besonders sportliche, aber auch besonders sparsame Dieselvariante des Bestsellers an den Start bringen.
VW Golf GTD: 222 km/h schneller Diesel
Die Kraftquelle, die den Golf beflügeln soll ist dabei nicht neu - nur eben neu im Golf. Es handelt sich um den bekannten Zweiliter-Turbodiesel in der 170 PS-Variante mit 350 Nm Drehmoment. Er soll das Kompaktmodell in 8,1 Sekunden von Null auf 100 km/h beschleunigen und eine Höchstgeschwindigkeit von 222 km/h bieten. Den Durchschnittsverbrauch gibt VW mit 5,3 Liter auf 100 Kilometer an. Der CO2-Ausstoß wird auf 139 g/km beziffert.
Der serienmäßig mit einem Sportfahrwerk und Leichtmetallfelgen bestückte GTD zeigt die Verwandtschaft zum VW Golf GTI über leichte Parallelen in Optik und Ausstattung. So trägt auch der Diesel wabenvergitterte Lufteinlässe in der Frontschürze und dem Kühlergrill. Der Grill an sich trägt einen verchromten Rahmen. Die seitlichen Elemente der Schürze tragen Finnen im Stil des Audi R8 sowie die Nebelscheinwerfer.
Innenraum wie im GTI
In den Radhäusern des GTD drehen sich 17 Zoll große Leichtmetallfelgen mit 225er Pneus. Am Heck darf der Diesel ein verchromtes Auspuff-Doppelendrohr sowie einen Dachkantenspoiler tragen. Noch enger ist die Verwandtschaft zum GTI im Innenraum. Auch der Diesel trägt ein Dreispeichensportlenkrad mit Aluminiumspange - allerdings mit GTD-Schriftzug, Leder am Schaltknauf und dem Handbremshebel, schwarzem Dachhimmel, Alupedale und Sportsitze im Karo-Look. Der Tacho reicht bis 240 km/h, der Drehzahlmesser zeigt ab 5.000 Touren rot.
Zur Ausstattung des VW Golf GTD zählen unter anderem ein manuelles Sechsgang-Getriebe, optional ist aber auch ein DSG zu haben. Ebenfalls extra zu bezahlen ist das adaptive Fahrwerk. Serie hingegen ist das abschaltbare ESP. Der Einstiegspreis für den GTD liegt bei 27.475 Euro.
GTD hat Tradition
Das Kürzel GTD hat beim VW Golf Tradition: Bereits 1982 gab es den ersten Golf GTD - den GTI unter den Dieseln. Er startete mit 70 PS im VW Golf I, erreichte mit einem Ladeluftkühler später 80 PS aus 1,6-Liter-Hubraum. Im VW Golf III durfte der Top-Diesel als TDI mit 110 PS dann sogar den Beinamen GTI tragen. Das Kürzel GTD führte der VW Golf III nurmehr als 75 PS-Turbodiesel-Variante. Mit dem VW Golf IV ab 1997 verschwand dann das Kürzel GTD vom Golfheck - starke Diesel hießen fortan TDI.






