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VW Golf GTI

Kraftvoller Generationswechsel

Foto: VW 9 Bilder

VW hat auf der IAA in Frankfurt eine Golf GTI-Studie präsentiert, die höchst wahrscheinlich im Herbst 2004 in Serie gehen wird. Und damit dann auch das Kürzel GTI adäquat in Szenen gesetzt werden kann, arbeitet unter dem Haube der Studie eine via Turbo aufgeladener FSI-Motor mit 200 PS.

09.09.2003

Optische distanziert sich die GTI-Studie in Anlehnung an den Ur-GTI von seinem Serien-Bruder durch einen schwarzen Kühlergrill, schwarze Stoßstangen und Kotflügelverbreiterungen, die schwarzen Seitenstreifen und schwarze Heckscheibenumrandung sowie die charakteristische rote Zierleiste um die Kühlergrillverkleidung. Das Frontdesign des GTI mit dem prägnanten V-Motiv findet sich ebenfalls in der Roadster-Studie Concept R wieder.

Beste GTI-Manier: Rote Bremssättel, Breitreifen, Doppelendrohr

Die drei großen, vergitterten Lufteintrittsöffnungen im vorderen Stoßfänger versorgen den Turbo mit ausreichend Frisch- und Kühlluft. Rundum schließen schwarze Anbauelemente die Seitenschweller beziehungsweise Front- und Heckschüzen ab. Die Heckpartie setzt sich gegenüber den Golf Serien-Brüdern mit einem nochmals stärker akzentuierten Dachspoiler und einem verchromten Doppelendrohr nach bester GTI-Manier in Szene. Außerdem dürfen neu konzipierte 18-Zoll-Leichtmetallfelgen mit entsprechenden Breitreifen und die größer dimensionierte Bremsanlage mit ihren rot lackierten Bremssätteln nicht fehlen.

Auch der Innenraum soll die Sportabitionen des GTI kund tun: Einstiegsleisten, Pedale und die Fußablage sind in gebürstetem Aluminium gehalten. Neu gestaltete Leder-Sportsitze sollen, besonders durch ihre weit hochgezogenen Rückenlehnen und die integrierten, verstellbaren Kopfstützen, dem beherzen Fahrer Halt bieten. Auch die hinteren Passagiere kommen in den Genuss von Einzelsitzen. Und natürlich darf das eingearbeitete GTI-Logo in den Kopfstützen nicht fehlen.
Wie die erste GTI-Generation des Jahres 1976 kennzeichnet auch die GTI-Studie ein Dreispeichenlenkrad. Außerdem haben sich die VW-Designer dem Cockpit angenommen. Die Instrumente sind neu gestaltet und jeweils in einen Alu-Ring eingefasst. Der links angeordnete Drehzahlmesser reicht in der Skalierung bis 8.000 /min; ab 7.000 /min beginnt der rote Bereich.

Und sollte nicht nur der Drehzahlmesser in den Grenzbereich kommen, sondern auch der Fahrer, bringen ihn ESP und der Bremsassistent "Dual Brake Assist“ wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Außerdem verfügt die GTI-Studie über eine neue elektromechanische Lenkung und das dynamische Direktschaltgetriebe (DSG).

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