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VW Golf in der Kaufberatung

Die VW Golf-Modellpalette im Überblick

VW Golf Modellpalette Foto: Hans-Dieter Seufert 27 Bilder

Der VW Golf startete 1974 mit zwei Motorvarianten. Inzwischen hat sich die VW Golf-Baureihe zu einer riesigen Modellfamilie entwickelt. Bei zehn Motoren, vier Karosserieversionen sowie drei Ausstattungslinien können Käufer schon mal den Überblick verlieren. Die große Kaufberatung bringt Licht ins Dunkel.

15.02.2011 Dirk Gulde

Mit Aggregaten zwischen 80 und 270 PS verfügt der VW Golf über eine riesige Motorenpalette. Preisbewusste Käufer ohne sportliche Ansprüche bekommen schon mit dem 1,4-Liter einen braven, aber kultivierten Einstiegsmotor.

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Kaufberatung: Der Deutschen liebstes Auto VW Golf
auto motor und sport 12/2010
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VW Golf-Kaufberatung: Ambitionierte Fahrer sollten gleich zum 210 PS starken GTI greifen

Der Sprung zum kaum spritzigeren 1,6-Liter-Sauger, den VW in einigen VW Golf-Varianten noch anbietet, lohnt hingegen nicht - wohl aber der zum kleinsten TSI mit 105 PS. Dank Turboaufladung tritt der 1,2-Liter bereits aus dem Drehzahlkeller schwungvoll an. Der bei gleicher Ausstattung 875 Euro teurere 1,4-Liter-TSI mit 122 PS fühlt sich im direkten Vergleich kaum kräftiger an. Über spürbar mehr Temperament verfügt erst die 160-PS-Version, die aber mit 1.575 Euro extra zu Buche schlägt. Ambitionierte Fahrer greifen daher lieber gleich zum 210 PS starken VW Golf GTI, der mit sportlichen Fahrleistungen und seinem liebevollen, über Jahrzehnte gereiften Kult-Outfit begeistert. Trotz seiner 270 PS kann sich der VW Golf R hingegen kaum absetzen. Über 11.000 Euro Aufpreis rechtfertigt der kräftige Allrad-Golf auch nicht über seine bessere Ausstattung.

Der Obersparer Blue Motion erreicht dank zahlreichen Modifikationen Rekordverbräuche

Diesel-Käufer fahren schon mit dem ausreichend dynamischen, kultivierten und genügsamen 1,6-Liter-TDI gut. Obersparer Blue Motion erreicht dank zahlreichen Modifikationen wie einer langen Getriebeübersetzung gar Rekordverbräuche, während der 140 PS starke Zweiliter im VW Golf  mit wuchtigem Antritt überzeugt. Die 170-PS-Version im Sport-Diesel VW Golf GTD kann sich dagegen erst im oberen Drehzahlbereich absetzen. Dank gelungener Abstimmung des Serienfahrwerks lassen sich die 955 Euro Aufpreis für die adaptiven Dämpfer sparen. Im Blick auf den Wiederverkauf sind die 775 Euro für den beliebten Viertürer (82 Prozent Anteil) hingegen gut angelegt.

Ausstattung und Extras in der VW Golf-Kaufberatung

Während die Sportler VW Golf GTI, GTD und R-Modell zusammen nicht einmal 14 Prozent der Golf-Käufe ausmachen, nehmen über die Hälfte aller Interessenten den Comfortline. Angesichts vieler praktischer Details ebenso eine gute Wahl wie die Entscheidung für den Viertürer, der am besten mit den hinteren Seitenairbags (340 Euro) geordert wird. Für mehr Sicherheit sorgen zudem Bixenon-Lichter mit Scheinwerferreinigungsanlage, Nebellampen und Kurvenlicht für 1.490 Euro. In Vergleichstests fielen die Serien-Scheinwerfer nämlich durch ihre geringe Reichweite auf - eine der wenigen echten VW Golf-Schwächen. Ein Plus an Sicherheit und Komfort bringt das Winterpaket (bei Wahl der Xenon-Lampen 280 Euro) mit Scheinwerferreinigungsanlage und beheizten Vordersitzen.

Die Metallic-Lackierung schlägt beim VW Golf mit 495 Euro zu Buche

Zur angenehmen Temperierung trägt zudem die Klimaautomatik (350 Euro) mit separater Einstellung für links und rechts bei. Nicht nur fürs Auge, auch für bessere Wiederverkaufschancen empfiehlt sich noch die Metallic-Lackierung für 495 Euro. Zusammen mit der Multimedia-Ausstattung schrauben Optionen für 4.400 Euro den Gesamtpreis unseres Muster-Golf auf über 25.000 Euro hoch. Wer zu Abstrichen bei Luxus und Agilität bereit ist, bekommt jedoch bereits mit dem 80 PS starken Trendline plus Radio RCD 210 für 17.305 Euro ein komfortables, geräumiges und sicheres Basismodell, dem nichts Gravierendes fehlt.

VW Golf-Kaufberatung: Multimedia

Bis auf die Basisvariante Trendline rollt der VW Golf serienmäßig mit dem einfachen CD-Radio RCD 210 vom Band. Für Musikfans lohnen sich jedoch die 165 Euro Aufpreis zum RCD 310, das dank Doppeltuner einen hörbar besseren Empfang bietet und sich via Aux-in-Buchse um separate MP3-Player erweitern lässt. Das RCD 510 mit CD-Wechsler verdient sich wegen happiger 480 Euro Aufpreis hingegen ebenso wenig eine Empfehlung wie der Digitalradio-Tuner (210 Euro) oder das unausgewogen spielende Dynaudio-Soundsystem (555 Euro). Wer mit seinem VW Golf häufig in unbekannte Gegenden reist, erweitert das RCD 310 lieber um die Navigationsfunktion, die über einen berührungsempfindlichen TFT-Bildschirm gesteuert wird. Mit 505 Euro Aufpreis liegt der Routenführer noch im Bereich gehobener Saugnapf-Lotsen.

Die große Navigationseinheit RNS 510 lohnt angesichts ihrer 2.170 Euro hingegen nur, wenn es häufig ins Ausland geht. Auf der eingebauten Festplatte finden nämlich die Kartendaten von ganz Westeuropa Platz, während das günstige Navi mit länderspezifischen CDs ausgeliefert wird. Immerhin lassen sich die Kartendaten auf SD-Card speichern, so dass das CD-Laufwerk für Musik-Scheiben frei bleiben kann.

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