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VW Golf, Polo, Passat, Bulli und Co.

Die wichtigsten Modelle der Marke VW

30 Jahre VW Jetta Foto: Volkswagen 71 Bilder

VW Golf, VW Polo, VW Passat - Volkswagen macht seinem Namen seit mehr als 60 Jahren die Ehre und mobilisierte eine Volk. Ein Überblick über die wichtigsten Modelle.

03.04.2009

1945, nach dem Ende des zweiten Weltkrieges begann die Produktion eines Klassikers, der bis heute auf Deutschlands Straßen bekannt und gleichermaßen beliebt ist: Der VW Käfer.

Der VW Käfer machte den Anfang

Vorerst stand die Karosse noch auf dem Fahrgestell eines Kübelwagens. Später bekam er seine eigene Bodengruppe, die einfach mit dem Häuschen verschraubt ist. 1986 stoppte Volkswagen die Herstellung in Deutschland. Doch noch bis 2003 wurde der "Krabbler" in Mexiko gebaut - und war mit über 21,5 Millionen Exemplaren lange Zeit das meistverkaufte Auto der Welt. Die Bodenplatte bot auch anderen Modellen, wie zum Beispiel dem Karmann Ghia oder dem Typ drei seine Basis. Seit 1998 bietet VW den New Beetle als Retrokäfer an, allerdings mit nicht annähernd so viel Erfolg wie das Original.

Der VW Golf löste den Käfer als Kassenschlager ab

Als offizieller Nachfolger des Käfers brachte VW 1974 den Golf eins auf den Markt. Bis heute ist er das meistverkaufte Autos der Welt. Der VW Golf II folgte 1983, ab 1991 gab es den VW Golf III, der ab 1993 auch als Kombi zu haben war. Die vierte Generation kam 1997 auf den Markt. Seit 2003 wird er vom VW Golf V abgelöst, der in Mexiko produziert wird. Mit dem VW Golf VI ist die Serie seit Herbst 2008 vorerst komplett.

VW Passat: Viele Varianten, ein Name

Während der VW Golf stets das ideale Auto-Mittelmaß darstellte, bot VW mit dem Passat eine etwas üppigere Limousine - wahlweise als Stufenheck oder Kombiversion (bei VW Variant genannt) für den größeren Platzbedarf an. Mit Frontantrieb und Wasserkühlung ging die etwas raumvolumigere Volkswagen-Ausführung mit bis zu 110 PS ab 1973 in Produktion. Zwar sieht der neue VW Passat CC seinem Vorgänger nicht mehr ähnlich - doch auch hier blieb der Rufname seit Jahren erhalten.

Vom Kleinstwagen zum schicken Kleinwagen: Der VW Polo

Nicht zu vergessen: Der VW Polo. Einst als Sparversion des Audi 50 gedacht, hat sich das kleine Brot-und-Butter-Auto bis heute zum schicken Kleinwagen gemausert. 1975 kam das erste Modell - der VW Polo I, der ´81 vom VW Polo II (Typ 86C) abgelöst wurde. Ab 1990 kam das Facelift und 1994 mit dem 6N eine komplette Modernisierung, die sich bis 2001 mit einem Facelift auf dem Markt hielt. Zurück zu den runden Scheinwerfern ging es mit dem 9N ab 2001 - nur vier Jahre später wurde der VW Polo von einem recht massiven Facelift abgelöst. Brandaktuell ist das neuste VW Polo-Modell, welches eher die Frontoptik eines VW Golf-Bruders, als die einer seiner Vorgänger trägt. Doch was immer bleibt, ist der Polo-Schriftzug auf der Heckklappe.

VW Bus: Reisemobil, Transporter und Liebhaberstück

In die Liste der wichtigsten VW-Modelle passt auch der VW Bus - oder einfach Bulli. Ab 1949 lief der T1 - der erste VW Bus - vom Band und was in den 70ern das ideale Fortbewegungsmittel für alternative Ausflügler und Gewerbetreibende war, ist heutzutage ein beliebtes Sammlerstück. Die Modellpalette des VW Bus reichte von der einfachen Pritsche, über die Doppelkabine, den geschlossenen Kastenwagen bis hin zum liebevoll eingerichteten Camper. In gleicher Bauform kam auch der Nachfolger, der VW Bus T2a ab 1968. Optische Erkennungsmerkmale sind die mandelförmigen Lüftungsdüsen an der D-Säule, untenliegende Blinker und kleine Rückleuchten. Beim Facelift, 1972, verändern sich diese Merkmale auffällig. Während der Übergangsphase (August 1971 bis Juli 1972) baute VW allerdings einige "Zwitter"- vorne T2b- und hinten T2a.

Recht unbekannt ist der wassergekühlte VW Bus T2c, der noch heute in Mexiko gebaut wird und durch einen großen Kühlergrill an der Front auffällt. Im Mai 1979 folgte die dritte Transporter-Generation, ab 1982 mit wassergekühltem Diesel- oder Benzinmotor. Ebenso wie seine Vorgänger war auch dieser VW mit Heckmotor-und Antrieb ausgestattet, später wurde er auch als Syncro angeboten. Ab 1990 baute VW den T4, den ersten VW Bus mit Frontantrieb und Frontmotor, doch der Name und die Ausstattungsvarianten blieben immer noch ähnlich. Das Facelift Modell T4b war ab 1996 zu haben und bekam vor allem durch die aufgefrischte Frontmaske einen moderneren Auftritt. Sieben Jahre später brachte VW den T5 auf den Markt, ebenfalls mit Frontmotor-und Antrieb.

VW Scirocco: Alte Bekannte

Doch es gibt auch Modelle mit kleinerer Verbreitung und dennoch gehören sie zu den Volkswagen-Legenden. Aktuellstes Beispiel: Der VW Scirocco. Nachdem 2008 der neue VW Scirocco auf den Markt kam, fällt die Erinnerung an die beiden Vorgänger schon wieder etwas leichter. Der Name ist bereits 35 Jahre alt. Ab 1974 baute VW den Scirocco der ersten Generation und von 1981 bis 1992 die zweite Generation. Es folgten 16 Jahre Pause, bis VW den Namen mit dem dritten Modell wieder aus dem Verborgenen holte. Der eigentlich als VW Scirocco III angedachte Wagen heißt VW Corrado und kam 1988 auf den Markt. Der Titel stammt aus dem Spanischen und heißt übersetzt "rennen", was sich als sehr passend für das serienmäßige gut motorisierte Coupé eignete.

VW Phaeton und Co: Viele Modelle ohne lange Namenshistorie

Außer den Klassikern bietet die VW-Geschichte natürlich noch weiter Highlights, wie zum Beispiel den Drei-Liter-Lupo, der 1999 vorgestellt wurde - weniger Verbrauch schaffte nur das Ein-Liter Concept Car. Wie der Name schon andeutet, benötigt die VW-Studie nur einen Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer. Zwei hintereinander verbaute Sitze ermöglichen eine Breite von 1,25 Metern und einen cw-Wert von 0,159. Optisch erinnert das Ein-Liter-Auto von VW eindeutig an den Messerschmitt-Kabinenroller von 1953.

Ganz und gar nicht klein und sparsam hingegen ist der VW Phaeton. Das Oberklassenmodell aus der Gläsernen Manufaktur in Dresden, wo die Edelkarosse auf Kundenwunsch von Monteuren in weißer Arbeitskluft gebaut wird. Nicht ganz so anspruchsvoll sind die Kunden der VW Minivans - wie dem VW Sharan, der momentan nicht in der Bestelliste beim Händler vorkommt, und dem VW Touran, der seit 2003 erhältlich ist. Anfangs als "langweilig" verpönt, erfüllt er vor allem nach einem Facelift die Ansprüche seiner Besitzer, wahlweise als Sieben-Sitzer.

Die VW-SUV-Familie

Eine Nummer höher vom Erdboden entfernt, präsentierte VW den Tiguan. Der kleine SUV schlägt die Brücke zwischen den Klein- und Mittelklasse-Autos zum großen Bruder VW Touareg, der seit 2002 gebaut wird und mit dem Porsche Cayenne verbrüdert ist. Neben seiner Geländetauglichkeit ist der SUV besonders als Reisewagen beliebt. Ab 2010 kommt die neue Generation VW Touareg auch mit Hybrid-Antrieb. Mitte Februar hatte VW von der Europäischen Investitionsbank (EIB) ein Darlehen in Höhe von 400 Millionen Euro für die Entwicklung von umweltfreundlicheren Technologien aufgenommen, um weitere Verbesserungen in alternative Antriebe zu erzielen.

VW Golf bleibt VW Golf

Aber egal, was in einigen Jahren unter den Motorhauben mit dem VW-Emblem für Antrieb sorgt: Ein VW Golf wird sicherlich noch eine ganze Weile ein VW Golf bleiben, egal ob eine I, oder gar eine XII dahinter steht.

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