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VW Golf R Touch auf der CES 2015

So funktioniert das Golf-Cockpit der Zukunft

VW Golf R Touch Foto: Uli Sonntag 20 Bilder

Volkswagen präsentiert auf der CES 2015 in Las Vegas mit dem Golf R Touch die Zukunft des Fahrzeuginterface. Dabei steht die intuitive Bedienung inklusive einer Gestensteuerung besonders im Fokus.

06.01.2015 Holger Wittich, Birgit Priemer

Die Leichtigkeit der Wischbewegung

Das Convention Center im Hotel Mandela Bay am Ende des Strips in Las Vegas ist brechend voll. Hunderte von Journalisten aus aller Welt wollen wissen, was VW auf der CES auspackt - und sie werden nicht enttäuscht: Mit der Studie Golf R Touch gibt die Marke einen konkreten Ausblick, was sie in Sachen Konnektivität vor hat: knallrot lackiert, dabei metallicgrau abgesetzt, überrascht der VW von morgen mit gleich drei Displays im Innenraum. auto motor und sport konnte sich dem VW Golf R Touch bereits nähern und das Infotainmentsystem ausprobieren.

Bildschirm Nummer 1 vor den Augen des Fahrers ist 12,3 Zoll groß und stellt Instrumente und Fahrdaten dar. Bildschirm Nummer 2 zwischen den Frontpassagieren ist für alles rund um das Infotainmentsystem zuständig und lässt sich per Gestensteuerung bedienen. Total beeindruckend ist die Leichtigkeit, mit der sich das System bedienen lässt. Ob Musik, Videos, Bilder oder Smartphone-Inhalte, alles ist mit leichten Wischbewegungen darstellen.

Last but not least ist noch ein 8-Zoll-Display an Bord, das per Touch für die Steuerung der Klimaanlage, Fahrzeugfunktionen und der Mediathek zuständig ist. Nach BMW zeigt nun auch VW, dass die Zukunft der Bedienung wohl in der Gestensteuerung liegt. Ein leichtes Wischen Richtung Frontscheibe genügt - und schon schließt sich automatisch das Schiebedach oder es Klappen die Außenspiegel an. Und das alles ist optisch so brillant in Szene gesetzt, dass man wohl künftig lieber im Auto als im Wohnzimmer sitzt.

Wer nun glaubt, der nächste Phaeton verfüge über diese Bildschirmtechnologie, der irrt: die Neuauflage des Luxusliners bekommt 2017 noch größere Bildschirmflächen. Der nächste Golf rollt dafür 2018 mit dieser Technologie an. Doch zuvor gehen wir ins Detail ...

VW Golf R Touch mit Active Info Display

Der VW Golf R Touch ist mit insgesamt drei Displays ausgerüstet. Ein 12,8 Zoll großen Touchscreen für das Infotainmentsystem mit einer Auflösung von 2.560 x 1.700 Pixel, bildet die zentrale Bedieneinheit. Darunter befindet sich ein 8 Zoll großer Bildschirm mit haptischem Feedback in einer Auflösung von 800 x 480 Pixel. Er erlaubt die Steuerung von Fahrzeug-, Klima- und Mediathek-Funktionen. Der dritte Screen ist ein volldigitales Cockpit in Anlehnung an das "Virtual Cockpit" von Audi. Bei VW nennen sie die 12,3 Zoll großen digitalisierten Instrumente "Active Info Display". Sie verfügen über eine Auflösung von 1.920 x 720 Pixel.

Per Wischgeste wird das Dach geöffnet

Als weitere Highlights verbaut VW im Golf R Touch neue Bedienelemente. Als Beispiel nennen sie das Dachmodul. Bei Annäherung der Hand erscheint ein Symbol, berührt man die Oberfläche wird parallel im großen Touchscreen ein entsprechendes Menü eingeblendet. Per Wischgeste kann der Fahrer nun das Schiebedach öffnen oder schließen. Ähnlich funktionieren Sitzeinstellungen oder das Öffnen der Seitenfenster. Natürlich lässt sich auch der Touchscreen noch konventionell über Berührungen steuern.

Unterhalb des großen Display hat VW noch einen kleinen Touchslider integriert, der die klassischen Drehregler ablösen soll. Der Slider mit Annäherungssensoren und LED-Beleuchtung erlaubt es zum Beispiel die Lautstärke zu regeln. Dabei erkennt das System die Anzahl der Finger. Mit einem Finger wird die Lautstärke der Audio-Anlage geregelt, zwei Finger steuern die Lautstärke des Navis und bei drei Fingern wird die Telefonlautstärke eingestellt. Des Weiteren lassen sich noch weitere Audio-Einstellungen oder die Ambientebeleuchtung regeln.

VW Golf R Touch auf der CES mit 292 PS

Das Cockpidisplay lässt sich je nach Gusto einstellen. In einer klassischen Ansicht befinden sich Drehzahlmesser und Tacho als digitale Rundinstrumente rechts und links im Display wieder. In einer neuen größeren Darstellung zeigt das Cockpit zum Beispiel die Karte des Navigationssystems. Anstelle des Drehzahlmesseres können Verkehrsinfos oder Informationen des Bordcomputers eingeblendet werden.

Der 8 Zoll große Bildschirm in der unteren Mittelkonsole steuert Klima-, Mediathek- und Fahrzeugfunktionen über Touchfelder. Der Clou: Die Übergänge der Felder sind ertastbar, die Felder an sich liefern ein haptisches Feedback und erkennen sogar die Druckkraft.

Für den richtigen Druck der VW Golf R Touch sorgt indes der Antrieb. Das Modell ist dem dem 292 PS starken US-Motor aus dem Golf R ausgestattet. Und auch dieses Powergerät kann über eine virtuelle Probefahrt vorkonfiguriert werde, "Race-Inszenierung" nennt VW die besondere Funktion, die über den großen Touchscreen aktiviert werden kann. Der Motorsound wird beim Beschleunigen über die Lautsprecher wiedergegeben, die Fahrt auf dem Bildschirm projiziert und alle Fahrzeugdaten auf dem Cockpitdisplay dargestellt. Fahrwerksvibrationen werden über Sitzaktoren verstärkt, das Licht im Innenraum angepasst.

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