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VW Golf R400 auf der Peking Motor Show 2014

Dem Golf R eins draufgesetzt

VW Golf R400 Peking Sperrfrist 17.4.2014 00.00 Uhr Foto: VW 25 Bilder

Auf der Peking Motor Show 2014 wartet VW mit einem ganz besonderen Schmankerl auf. Die Wolfsburger zeigen die Studie VW Golf R400, die mit satten 400 PS sogar den Golf R in den Schatten stellt.

17.04.2014 Andreas Haupt Powered by

Zum 40. Geburtstag seines Dauerbrenner-Modells Golf beschenkt sich VW selbst – in Form einer knackigen Studie. Gerade einmal sieben Monate ist es her, da stellte der Automobilhersteller auf der IAA 2013 mit dem VW Golf R den stärksten Serien-Golf vor, den man je gebaut hatte. 300 PS, 380 Nm maximales Drehmoment, Allradantrieb und abschaltbares ESP. Mehr geht in naher Zukunft nicht – dachte man. Auf der Peking Motor Show 2014 möchte VW das Gegenteil beweisen. Dann nämlich, wenn der VW Golf R400 die Showbühne betritt.

VW Golf R400-Studie mit 400 PS

Die Studie schöpft seine Kraft wie der GTI (220 PS) und R aus dem bekannten, aufgeladenen Zweiliter-Vierzylinder. Allerdings mobilisiert das Triebwerk, dank Know-How-Transfers aus der WRC im VW Golf R400 satte 400 PS und ein maximales Drehmoment von 450 Nm.

Gekoppelt wird der Power-Vierzylinder in der Studie an ein Sechsgang-DSG, das die Kraft nach vorn und hinten leitet. Für eine verbesserte Traktion stattet VW die Golf R400-Studie sowohl an der Vorder- als auch der Hinterachse mit elektronischen Differentialsperren (EDS und XDS+) aus. So gerüstet soll der Kompaktsportler, der 1.420 Kilogramm auf die Waage bringt, in unter vier Sekunden (3,9) aus dem Stand auf Tempo 100 spurten können.

Damit wäre der VW Golf R400 exakt eine Sekunde schneller als der R. Die Höchstgeschwindigkeit des VW Golf R400 gibt der Hersteller mit abgeregelten 280 km/h an. Für erweiterten Fahrspaß lässt sich das elektronische Stabilitätsprogramm herunter regeln oder auch ganz abschalten.

Power-Golf mit Anleihen aus dem R

Im VW Golf R400 dürfen sich Fahrer und Beifahrer auf Rennsport-Schalensitzen niederlassen, die mit Alcantara und Karbonleder bezogen sind. Kopfstützen und Gurtdurchführungen wurden bereits in die Sitze integriert. Für farbliche Akzente sorgen im Innenraum gelbe Kontrastnähte und ebenfalls in Gelb gestickte R-Logos. Die sportliche Optik im Interieur runden Oberflächen in Karbon und Klavierlack ab.

Von außen betrachtet, vermittelt der Power-Golf  einen aggressiven Eindruck. Verglichen mit dem Golf R wuchsen die Kotflügel um 20 Millimeter in die Breite. In den Radhäusern drehen sich 19 Zoll große Leichtmetallfelgen mit 235/35er Reifen. Die Seitenpartien kennzeichnen nach unten hin ein umlaufender Splitter aus Sichtkarbon sowie angepasste Schweller. Die Font zeichnet sich aufgrund des erhöhten Kühlbedarfs durch ein vergrößertes Maul aus, außerdem trägt der Grill des VW Golf R400 eine gelbe Linie.

Das Heck prägen zwei mittige Auspuffendrohre, um die sich ein Diffusor und an den Flanken neue Splitter ausbreiten. Die hinteren Kotflügel wurden mit Radhausentlüftungen versehen. Abgerundet wird das Heckdesign durch den zweiflügeligen Dachkantenspoiler. Das Fahrwerk leiht sich der VW Golf R400 von seinem kleineren Bruder, hingegen verstärkt wurde die Bremsanlage.

Angesichts einer möglichen Serienfertigung hält sich VW noch bedeckt. Vielleicht, um für eine echte Geburtstagsüberraschung zu sorgen.

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