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VW Golf R400 auf der Peking Motor Show

Kompakte 400-PS-Rakete

VW Golf R400 Peking Sperrfrist 17.4.2014 00.00 Uhr Foto: VW 30 Bilder

Der VW Golf wird 40 und scheint seinen Leistungszenit immer noch nicht erreicht zu haben. Auf der Peking Motor Show zeigt VW die Golf R400-Studie mit satten 400 PS.

19.04.2014 Uli Baumann

Gerade erst hat VW mit dem neuen Golf R die Latte auf 300 PS gelegt, da steht schon die nächste Evolutionsstufe des Bestsellers in den Startlöchern. Auf der Auto China enthüllen die Wolfsburger die VW Golf R400-Studie, die, wie es der Namen schon vorwegnimmt, mit glatten 400 PS aufwartet.

400 PS im VW Golf R400 aus zwei Litern Hubraum

Als Kraftquelle dient weiter der bekannte Zweiliter-Vierzylinder. Im GTI stellt dieser 220 PS und 350 Nm bereit, im GTI Performance sind es schon 230 PS und ebenfalls 350 Nm. Im Golf R werden daraus 300 PS und 380 Nm Drehmoment. Weiter gedopt mit technischen Anleihen aus dem WRC-Motor klettert die Leistung im VW Golf R400 auf 400 PS und 450 Nm.

In der Studie wird der Power-Vierzylinder mit einem Sechsgang-DSG und einem permanenten Allradantrieb kombiniert. So gerüstet soll der 1.420 Kilogramm schwere VW Golf R400 in nur 3,9 Sekunden von Null auf 100 km/h spurten. Die Höchstgeschwindigkeit wird mit 280 km/h (abgeregelt) angegeben. Traktionsfördernd stehen dem Allradantrieb noch elektronische Differenzialsperren (EDS und XDS+) an beiden Achsen zur Seite. Das elektronische Stabilitätsprogramm lässt sich herunterregeln oder auch ganz abschalten.

Dicke Backen für den Power-Golf

Direkt übernommen vom Golf R wurde das Fahrwerk. Die Bremsanlage wurde hingegen verstärkt. Auch 19 Zoll große Leichtmetallfelgen mit 235/35er Pneus finden sich am Golf R400 wieder, allerdings wurde deren Einpresstiefe deutlich vergrößert. Entsprechend wuchsen die Kotflügel um 20 mm je Seite in die Breite. Darüber hinaus kennzeichnen die Seitenpartien nach unten hin ein umlaufender Splitter aus Sichtkarbon sowie angepasste Seitenschweller.

Der Kühlergrill des VW Golf R400 trägt eine gelbe Linie, die Frontschürze ein vergrößertes Kühlermaul, um dem erhöhten Kühlluftbedarf Rechnung zu tragen. Am Heck rücken zwei Auspuffendrohre in die Fahrzeugmitte. Darum herum breiten sich ein Diffusor und an den Flanken neue Splitter aus. Die hinteren Kotflügel wurden mit Radhausentlüftungen versehen. Abgerundet wird die Heckansicht durch den zweiflügeligen Dachkantenspoiler.

VW Golf R400 mit aufgewertetem Innenraum

Aber der VW Golf R400 setzt auch neue innere Werte. Fahrer und Beifahrer nehmen auf Rennsport-Schalensitzen mit integrierten Kopfstützen und Gurtdurchführungen Platz. Bezogen sind diese mit Alcantara und Carbonleder. Gelbe Kontrastnähte und gelb gestickte R-Logos setzen Farbakzente. Carbon- und Klavierlackoberflächen runden das sportliche Interieur ab.

Zu einer möglichen Serienfertigung oder gar einem Preis machte VW keine Angaben. Aber der Golf wird ja nicht alle Jahre 40, da würde so ein Schmankerl schon gut auf den Gabentisch passen.

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