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Ideen zu VW Golf 9, e-Bulli und E-Phaeton?

Elektrisch, autonom, zum Teilen und teils sportlich

VW-EV-Concept Foto: Unbekannt 84 Bilder

Dass die großen Hersteller sich derzeit stark damit beschäftigen, das Auto neu zu erfinden, zeigt sich an vielen Zeichnungen, die bei Patentämtern zum Schutz von Mustern eingereicht werden. Etliche solcher Grafiken von VW haben wir aufgestöbert und versuchen uns an einer Deutung der VW-Zukunft.

18.10.2016 Gerd Stegmaier 12 Kommentare

Erst vor kurzem geisterte das Bild eines unschwer als neuer BMW i erkennbaren Viertürers mit Fließheck durchs Netz, das offenbar den für 2021 erwarteten iNext zeigt, der weitgehend autonom fahren können dürfte.

VW-EV-ConceptFoto: Unbekannt
Großes Fließheckauto mit zentraler Längs-Heckflosse. Der nächste Passat?

Ein Passat mit lackierter Scheibe?

Jetzt also finden sich beim EUIPO (European Union Intellectual Property Office) Zeichnungen von neuen VW-Modellen. Eines davon ist im US-VW-Forum Vortex gepostet worden und zeigt ein großes Fließheckauto mit zentraler Längs-Heckflosse.

Es sieht ein wenig aus wie die Mercedes-Version des eingangs erwähnten BMW-iNext-Entwurfs – das Design erinnert an das IAA Concept von Mercedes. Allerdings sind die Frontscheinwerfer unter den Lamellen rund, auf den Zeichnungen leuchten sie nur als Ringe. Ein Kühlergrill zwischen ihnen fehlt, was einen elektrischen Antrieb nahelegt – wobei erstaunlicherweise Lüftungsschlitze hinter dem Vorderrad und unter den Heckleuchten zu erkennen sind. Die Haube erinnert an die des aktuellen VW Passat. Auch wenn das Layout noch aussieht wie eine freilich futuristische Limousine mit großen Flügeltüren zum bequem Einsteigen, lässt eine lackierte Frontscheibenfläche vermuten, dass der Wagen autonom fahren soll und der Fahrer deshalb vielleicht gar nichts sehen können muss.

Sieht der VW Golf in Generation 10 aus wie Targa-Cart?

Aus derselben Charge könnte ein deutlich kompakterer Entwurf stammen: die Frontscheibe trägt hier ebenfalls die gleiche Farbe wie die Karosse, der Passagierraum ist an großen dunklen Glasflächen zu erkennen, deren Öffnungen auch sehr groß aussehen. Teils freistehende Räder und ein kräftiger Schweller dazwischen, eine spitze Front mit großer Schürze und der Heckabschluss mit einer Art Targa-Bügel machen dieses Auto optisch sehr sportlich. Könnte das der Golf der Zukunft sein? Der Golf 10 vielleicht? Wenn ja: So würden wir ihn schon nehmen!

VW-EV-ConceptFoto: Unbekannt
Einer von drei One-Box-Design-Ansätzen.

Der VW Bus der Zukunft könnte zum Teilen sein

Weniger klassische Autos sind die restlichen Entwürfe: Fast alles One-Box-Design mit steilen Fronten und schon optisch eher für niedrigere Geschwindigkeiten ausgelegt, dürfte es sich um so was wie autonom fahrende Taxis handeln. Der extremste verbirgt sogar seine Räder und sieht eher aus wie eine stylische Garage, einer ist nicht so weit von der Optik des Concept Cars Budd-e entfernt, hat aber seitlich riesige Türen wie bei einem Linienbus. Außerdem ähneln sich Front und Heck, so dass die Silhouette nicht sofort die Fahrtrichtung eindeutig klar macht.

Das gilt in Ansätze auch für zwei Entwürfe die wie Zukunftsideen für einen Bulli wirken. An einem sind die Sensoren zum autonom Fahren erkennbar auf dem Dach angebracht. Wird der VW Bus der Zukunft also vor allem ein Car-Sharing-Fahrzeug, quasi ein Auto aus der Cloud, das sich bei bedarf per App zu einem bestimmten Zeitpunkt vors Einkaufszentrum dirigieren lässt und dank riesiger Türen lässigen Zugang für die Passagiere mit ihren Einkäufen bietet?

Wir wissen es natürlich nicht, aber wer den Leiter Digitalisierungsstrategie des Volkswagen Konzerns, Johann Jungwirth schon mal über die Zukunftspläne von VW hat sprechen hören, weiß, dass VW zumindest intensiv über solche Konzepte nachdenkt. Die Bilder zeigen, dass die Ideen auch bereits eifrig visualisiert werden.

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schön, das weitere bilder hinzugekommen sind.
irgendwie verstörend das ganze, es sind einzelne beispiele von komplett verschiedene fahrzeuge in komplett unterschiedliche segmente und richtungen, manche für morgen, manche für übermorgen, manche für die tonne, wie ob es ein wettbewerb mit offenes thema wäre.
kaum einer der autos zeigt eine affinität zu den marken der gruppe, kaum einer hat irgendetwas, was man nicht schon woanders gesehen hätte, zwischen concepts, prototypen und designwettbewerbe, und vieles ist so... allgemein, das man eigentlich sowas nicht einmal patentieren dürfen sollte, oder das jeder diesen konzept mit sehr wenige änderungen verwenden kann.
ich dachte es wäre teuer, solche patenten zu erwerben, will VW das design-monopol, weil keiner im konzern hat eine ahnung, wie es designtechnisch weiter gehen soll (was man schon seit laaangem vermuten könnte), oder was soll das bringen?

naja... 21. Oktober 2016, 14:27 Uhr
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