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VW

Grünes Licht für Scania-Übernahme

Foto: Scania

Volkswagen darf den schwedischen Lastwagen- und Bushersteller Scania mehrheitlich übernehmen. Die freie Konkurrenz in der europäischen Branche werde nicht behindert, entschied die EU-Kommission am Freitag (13.6.) in Brüssel nach einer vierwöchigen Wettbewerbsprüfung.

16.06.2008

VW hatte sich Anfang März mit dem zweiten Scania-Großaktionär Wallenberg auf die Übernahme von dessen 30-Prozent-Anteil geeinigt. Der Anteil von VW steigt dadurch nach früheren Angaben auf gut 68 Prozent der Stimmrechte.

Die Kommission hatte im Dezember 2006 bereits einem Zusammenschluss von Scania und MAN zugestimmt, der dann aber am Widerstand der Schweden gescheitert war. MAN wollte Scania komplett übernehmen. VW ist mit knapp 30 Prozent auch größter Anteilseigner bei MAN. Ein Zusammenschluss beider Lkw-Hersteller ist laut früheren Angaben des Wolfsburger Autoherstellers derzeit aber nicht geplant.

Die EU-Wettbewerbshüter stellten fest, dass sich die jeweiligen Kerngeschäfte der beiden Hersteller nicht überschneiden. VW lasse vorwiegend Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge vom Band laufen; in diesem Sektor sei Scania nicht tätig. Die Minderheitsbeteiligung von VW bei MAN werde sich nicht nachteilig auf die freie Konkurrenz auswirken. "Die eigenen Aktivitäten von Volkswagen als Lkw- und Bushersteller beschränken sich auf Zentral- und Südamerika (...)", resümierte die Kommission.

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