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VW

Gute Zahlen, ansonsten Schweigen

Foto: dpa

Mit Rekordzahlen wartete der VW-Konzernchef Martin Winterkorn in Detroit auf. Demnach kletterte der VW-Absatz 2006 auf 5,73 Millionen verkaufte Autos. Mehr denn je. Zur Personalie Bernhard sagte VW nichts.  

08.01.2007

Üblicherweise zählen die Konzernabende von VW bei den großen internationalen Messen zu den Pflichtveranstaltungen. Nicht so in Detroit 2007. Nichts gibt es, und nach der Begründung gefragt, verweist man seitens der Presseoffiziere darauf, dass VW in Detroit ja eigentlich nichts Neues zeige.

Was auch stimmt, mehr noch möchte man mit dem nicht stattfindenden "Get together" wohl jede Versuchung umschiffen, irgendwelche Neuigkeiten zur anstehenden Konzernneuordnung, und schon gar nichts zur Top-Personalie Wolfgang Bernhard durchsickern lassen. Bernhard, noch VW-Markenchef, bliebe nach der Neuordnung durch Winterkorn wohl nur die reduzierte Rolle des Produktionschefs. Ob der ambitionierte Schwabe sich damit anfreunden kann, gilt als unwahrscheinlich. Insofern spricht vieles für einen baldigen Abgang Bernhards bei VW. Fast sicheres Indiz: Bernhard ist zur Detroit-Show erst gar nicht angereist. Er scheide bereits zum 31. Januar aus den Diensten des Wolfsburger Unternehmens aus, berichtet "Der Spiegel" ohne Quellen zu nennen.

Abseits der sich anbahnenden Umwälzungen im Konzern, hat Bernhard als VW-Markenchef dem Konzern eine Vorlage hingelegt, die eine Trennung schwer macht: Getrieben vom Sanierer hat VW für 2006 Rekordzahlen abgeliefert. Weltweit stieg der VW-Absatz um satte 9,3 Prozent auf 5,73 Millionen Fahrzeuge.

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