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VW

Hartz-Prozess vor dem Start

Foto: dpa

Am 17. Januar beginnt der Prozess gegen den einstigen VW-Manager Peter Hartz. Wie kein zweites Thema beherrscht der Fall des einst mächtigen Personalvorstandes um Puffbesuche, Spesen und Untreue die Schlagzeilen.  

03.01.2007

Die nüchternen Zahlen zum seit eineinhalb Jahren die Schlagzeilen beherrschenden VW-Skandal mit dem einstigen Personalvorstand Peter Hartz als Schlüsselfigur: Insgesamt umfasst die Anklageschrift der Staatsanwaltschaft Braunschweig 63 Seiten. Vorgeworfen werden Hartz 44 Fälle von Untreue und Begünstigung. Ganz vorne in der Anklageschrift aufgelistet sind Sonderboni an den einstigen Betriebsratschef Klaus Volkert in Größenordnung von 1,95 Millionen Euro, die in den Jahren 1994 bis 2004 geflossen sein sollen. Pikant im an pikanten Geschichten  reichen Geschehen: Das Kapitel der Zahlungen an Volkerts brasilianische Gebliebte, die zwischen in den Jahren 2000 bis 2004 fast 400.000 Euro erhalten haben soll.

Vieles ist im Zuge der Ermittlungen ans Licht der Öffentlichkeit hochgeschwemmt, wie es zuging im VW-Günstlingsstadel, die handelnden Personen sind bekannt. Dennoch wird die Skandalpresse nochmals zu Höchstform auflaufen, wenn ab 17.Januar verhandelt wird. Als sehr wahrscheinlich gilt deshalb, dass alle beteiligten Seiten an einem schnellen Verfahren interessiert sind, als wenig wahrscheinlich, dass die ganz wichtigen Personen wie Hartz, VW-Aufsichtsratsboss Piech oder der frisch abgetretene Konzernchef Bernd Pischetsrieder persönlich vor Gericht erscheinen werden.

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