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VW I.D. Crozz II (2020) auf der IAA

SUV-Coupé wird seriennäher

VW I.D. Crozz II Foto: Stefan Baldauf / Guido ten Brink 33 Bilder
IAA 2017

Bei VW dreht sich in Zukunft vieles um das Thema Elektromobilität und Elektroautos. Wie eines davon aussehen könnte, zeigt die Crossover-Studie I.D. Crozz, die Anfang 2017 auf der Shanghai Auto Show präsentiert wurde. Auf der IAA 2017 wird der I.D. Crozz II präsentiert.

11.09.2017 Uli Baumann, Holger Wittich 2 Kommentare

Der Marktstart des I.D. Crozz steht fest: 2020 wird das SUV-Coupé zusammen mit dem kompakten I.D. auf den Markt kommen. Jetzt drei Jahre vorher ist das Elektro-Modell der I.D. Baureihe als weiterentwickelte Studie I.D. Crozz II auf der IAA zu sehen. Sie soll dem Serienmodell schon recht nahe kommen.

I.D. Crozz II mit 500 Kilometer Reichweite

VW I.D. Crozz
Sitzprobe im neuen Elektro-Crossover-SUV 4:15 Min.

Antrieb: Der I.D. Crozz II verfügt über einen permanenten Allradantrieb. Der Elektromotor an der Vorderachse stellt 75 kW (102 PS) sowie 140 Nm bereit, an der Hinterhand sind es 150 kW (204 PS) mit 310 Nm. Als Gesamtleistung kommt der E-SUV auf 225 kW (306 PS). Volkswagen gibt die Reichweite mit 500 Kilometern (NEFZ) an. An Bord befindet sich eine 83 kWh-Lithium-Ionen-Batterie, die per 150 kW (DC) Ladeleistung in rund 30 Minuten zu 80 Prozent aufgeladen werden kann. Übrigens: Der I.D. Crozz II ist für eine Höchstgeschwindigkeit von 180 km/h gut.

Bei den gleichen Abmessungen wie die erste Studie wurde der Crozz II nun deutlich auf Serie getrimmt. Die Front- und Heckpartie wurden überarbeitet. Die Front baut hoch, die Kotflügel sind stark ausgeprägt und flankieren die konturierte Motorhaube. Die LED-Scheinwerfer sind schmal ausgeführt und über ein Lichtband miteinander verbunden. Auch das VW-Logo in der Front ist weiß illuminiert. Die Seitenansicht ist von einer wellenförmigen unteren Fensterlinie geprägt sowie von starken Sicken in den Türen. Mächtige 21 Zoll große Leichtmetallräder drehen sich in den Radhäusern. Am Heck zeigt sich der I.D. Crozz II ebenfalls wieder mit LED-Leuchten, auch sie sind per Lichtband miteinander verbunden. Der „Hintern“ des SUV-Coupé baut ebenfalls hoch und wird von einem ausgeprägten Spoiler beschirmt.

Lichtinszenierung heißt den Fahrer Willkommen

Ein Hingucker, sowohl außen als auch innen ist die Lichtjalousie, die per Gestensteuerung aktiviert wird. Bei der imaginäre Jalousie gleitet ein mit durchbrochenen LED-Streifen erzeugter Lichtteppich über den Dachhimmel. So sorgt er für ein lichtdurchflutetes Interieur, aber auch außen sind die Lichtstreifen zu erkennen.

Dazu verfügt der I.D. Crozz II über eine 360-Grad-Lichtinszenierung, wobei die Scheinwerfer und alle weiteren Lichter interaktiv ausgeführt sind. Zur Begrüßung des Fahrers glimmen die VW-Logos an der Front und am Heck, der schmale Lichtstreifen erhellt sich und führt die Begrüßung fort, in dem die LED-Facetten in den Scheinwerfern einzeln nacheinander aufleuchten. Die Lichtjalousie und die Laser-Dachsensoren werden hochgefahren. Gleichzeitig werden die Sensorfelder zum Öffnen der Türen beleuchtet. Beim Öffnen der Türen pulsieren sie.

VW I.D. Crozz II Foto: VW
Das große Panoramadach lässt viel Licht in den Innenraum des VW I.D. Crozz II.

Das Interieur der Studie ist weitgehend vom I.D. Crozz I bekannt: Der Armaturenträger ist schwebend ausgeführt und bietet dem Fahrer ein elektrisch einstellbares und versenkbares Multifunktionslenkrad, ein Active Info Display, elektronische Außenspiegel sowie ein AR-Head-up-Display. Alle Funktionen werden per Sprach- oder Gestensteuerung bedient. Neu: Das Menü „Clean Air“ über das Informationen zur Luftqualität abgerufen und vorkonfigurierte Klimawelten aktiviert werden können. Über das im Lenkrad befindliche VW-Zeichen aktiviert der Fahrer den vollautomatisierten I.D. Pilot-Modus, der auch per Sprachsteuerung aktiviert und deaktiviert werden kann. Vier Laserscanner im Dach in Zusammenarbeit mit zusätzlichen Ultraschallsensoren, Radarsensoren und Aera-View-Kameras an den Seiten sowie einer Frontkamera erkennen andere Verkehrsteilnehmer und die direkte Umgebung.

Die Initialen I.D. sollen bei VW zukünftig eine sehr zentrale Rolle spielen. Nach den Premieren des I.D. (Paris 2016) und I.D. Buzz (Detroit 2017) folgte mit einer Crossover-Studie in China das dritte Mitglied der I.D.-Familie. Sie nutzt die „All new Electric Architecture“ als gemeinsame Basis für alle I.D-Modelle. Allen Modellen ist eine Reichweite zwischen 500 und 600 Kilometern, eine Lounge-Interieur sowie die Digital-Anzeige und -Bedienung und der vollautomatische Fahrmodus I.D:Pilot gemein. 2020 kommt der kompakte I.D. auf den Markt, ebenso der I.D. Crozz, zwei Jahre später der I.D. Buzz als multivariabler Van.

Der I.D. Crozz auf der Shanghai Auto Show

Wenngleich der I.D. Crozz etwas kleiner als der aktuelle Tiguan Allspace (4.625 mm Länge, 2.733 mm Radstand, 1.891 mm Breite und 1.609 mm Höhe) ausfällt, so bietet er dank des MEB mit seinen weit nach außen gerückten Achs- und Antriebsmodulen viel Radstand und somit viel Platz (Kofferraumvolumen 515 Liter) für die Passagiere. Insbesondere, da die Batterie vollständig im Fahrzeugboden verschwindet. Es gibt vier separate Integralsitze, Kopfstützen und Gurte sind dabei in die Lehnen integriert. Die Fondsitze können komplett umgeklappt werden; alternativ lassen sich wie skizziert nur die Sitzflächen hochklappen.

Sitzprobe im VW I.D. Crozz

04/2017 VW I.D. Crozz concept Foto: auto motor und sport
Auto Jens Dralle ist dem VW I.D. Crozz etwas näher gekommen.

Ruhig ist es hier drinnen, ganz ruhig. Ein wohltuender Ausgleich zur mutwilligen Crossoverei, die den I.D. Crozz außen umgibt. Eine Studie noch, ja, „aber wir sind hier schon recht nahe an der Serie“, sagt Jürgen Stackmann, VW-Vertriebsvorstand. Daher auch die Ruhe. Kein Lametta. Maximal reduzierte Bedieneinheiten. Stackmann ist sich sicher: „Künftig läuft fast alles über Sprachsteuerung“. Der Rest über berührungsempfindliche Oberflächen. So wie beispielsweise die Türgriffe innen, in deren Oberfläche sich die Tasten für die Fensterheber nahtlos integrieren. Ein Bedienelement aber bleibt, klassisch, old school, vielleicht sogar schon vintage oder retro, wer weiß das so genau: Das Lenkrad.

Wie in den anderen I.D.-Studien zieht es sich in den Instrumententräger zurück. Ist aber schade, denn es fühlt sich gut an, klein und mit Alcantara bezogen. „Das wird es mit den nächsten Stufen den autonomen Fahrens kommen. Vorerst bleibt es beim ganz konventionellen Lenkrad“, erklärt Stackmann. Auch gut. Die Sitze jedenfalls sind bequem, der Einstieg natürlich auch, schließlich fährt der Crozz durch die Crossover-Welt, in der mehr Bodenfreiheit unbedingt notwendig ist. Glauben zumindest die Kunden. In den Fond des Coupés ohne B-Säule gelangt man, nach dem sich eine Schiebetür geöffnet hat, was nun weniger praktisch erscheint, da sie nicht den gesamten Türausschnitt freigibt. Bequem sitzt es sich hier hinten dennoch. Und ruhig. Weil so vieles fehlt. Eine sperrige Mittelkonsole zum Beispiel oder ein ausladender Mitteltunnel.

04/2017 VW I.D. Crozz concept Foto: VW
Über ein 5,8 Zoll großes Active Info Display erhält der Fahrer visuelle Informationen; zudem kann er hier parallel zum Tablet in der Schalttafel klassische Inhalte wie die Mediathek oder die Navigationskarte einsehen und über die Tasten des Multifunktionslenkrades steuern.

Bedient wird der I.D. Crozz über Touchdisplays, kapazitive Tastenfelder sowie Sprach- und Gestensteuerung. Die digitale Mitte bildet für den Fahrer das elektrisch einstell- und versenkbare Multifunktionslenkrad, ein Active Info Display, ein elektronischer Innenspiegel (E-Mirror), ein AR-Head-up-Display und ein Doorpanel. In der Mitte der Schalttafel ist zudem ein 10,2 Zoll großes Tablet integriert.

Einen besonderen Hingucker bildet das Lichtkonzept der Studie, die auf Wunsch vollautomatisiert, Serienplanung ab 2025, fahren kann. Dazu soll der I.D. Cross über seine Scheinwerfer mit LED-Technik in Kommuniktaion mit anderen Verlehrsteilnehmern stehen, aber auch seinen Fahrer begrüßen.

VW-Neuheiten bis 2020Der neue Zukunftsplan für VW

Wird manuell gefahren so wechselt die LED-Liniengrafik der Frontpartie und des Daches in einen weißblauen Farbton („Light Blue“). Auch das Ambientelicht zeigt sich entsprechend. Bei höherem Tempo passen sich die „Augen“ mit einer dynamischeren Lichtsignatur dem höheren Tempo an, werden schmaler, konzentrierter. Aktiviert der Fahrer den vollautomatischen Modus „I.D. Pilot“, schaltet die Ex- und Interieur-Ambientebeleuchtung in ein „Magenta-Violett“ um; außen fahren zudem die Laserscanner aus; hier leuchtet ein schmaler Lichtkranz in Weiß. Mit zunehmendem Tempo schauen die Augen „mit einem sportlichen Blick“ nach vorne.

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Alfaromeo911 18. April 2017, 17:14 Uhr
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