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VW-Innovationen

272-PS-Diesel und 10-Gang-DSG

VW TDI 272 PS Vierzylinder Motor Foto: VW 6 Bilder

VW hat sich auf einem Technik-Workshop in die Trickkisten schauen lassen. Gesehen haben wir einen 272-PS-Vierzylinder-Diesel, CO2-Spartechniken und viel Vernetzungstechnik.

10.11.2014 Uli Baumann

Gerade erst hat VW mit dem neuen Passat einen 240 PS und 500 Nm Drehmoment vorgestellt, da taucht in dessen Windschatten schon ein neuer Spitzenselbstzünder auf. Der neue TDI aus dem High-Performance-Diesel-Baukasten setzt ebenfalls auf zwei Liter Hubraum, vier Zylinder und eine zweistufige Turboaufladung. Um noch mehr Power aus diesem Paket zu holen, wird ein elektrischer Lader angeflanscht. Zusammen mit einem variablen Ventiltrieb und Einspritzdrücken von über 2.500 bar soll der neue Powerdiesel 272 PS leisten, bei weiter reduziertem Normverbrauch. Angekündigt hatte VW-Boss Winterkorn den Super-Diesel schon auf dem Wiener Motorensymposium 2013.

10-Gang-DSG als Weiterentwicklung

Ebenfalls bereits angekündigt war das 10-Gang-DSG, das jetzt vorgestellt wurde. Konstruktiv handelt es sich bei diesem 10-Gang-DSG um eine Weiterentwicklung des 7-Gang-DSG. Trotz der drei zusätzlichen Gangstufen baut das neue Getriebe so kompakt wie die Ausgangsbasis. Ohne zusätzliche Zahnradpaare wird mit Hilfe einer neu entwickelten Schaltstrategie sowie durch das Hinzufügen von zwei Schaltelementen und einem Rücklaufrad die Umlenkung des Leistungsflusses innerhalb des Getriebes möglich. Über die zehn "lastschaltbaren" Gänge hinaus bietet das DQ511 die Möglichkeit, weitere Fahrstufen zum Realisieren von Sonderfunktionen zu integrieren – etwa einen extrem kurzen "Kriechgang" oder einen besonders langen "Super-Overdrive". Die breitere Getriebeabstufung trägt dazu bei, die CO2-Emissionen weiter zu senken. Das neue DSG ist geeignet für Motoren mit bis zu 550 Nm und ist unter anderem für den Einsatz im MQB konzipiert.

CO2-sparen auf breiter Front

In der Planungskiste von VW findet sich auch ein Mildhybrid-System, das auf das Segeln setzt. In Freilaufphasen schaltet das System bei beliebiger Geschwindigkeit den Motor ab und gewinnt zudem beim Bremsen Energie zurück. Energie sparen soll auch ein Low-E-Glasdach. Das Glasdach wird dabei mit einer hauchdünnen Oxidschicht überzogen und begrenzt damit die Fahrzeugaufheizung im Sommer und den Wärmeverlust im Winter.

Für einen besseren Wärmehaushalt sorgt auch eine Infrarot-reflektierende Armaturentafel. Entsprechende Pigmente sorgen dafür, dass sich die Oberflächen nicht mehr so stark aufheizen und Wärme an den Innenraum abgeben.

Mehr Reichweite für E-Autos versprechen Routenberechnungen unter Berücksichtigung aktueller Verkehrsinformationen, Umweltbedingungen und Fahrstil. Zudem wird die Klimatisierung in für die Passagiere akzeptablen Grenzen reglementiert.

Ganz wichtig ist VW auch die künftige Vernetzung. Die Navigationssysteme werden alle onlinefähig und lassen sich mit individuellen Benutzerkonten belegen, die auch in andere Fahrzeuge übernommen werden können. Per App lassen sich zahlreiche Fahrzeugdaten ablesen und verschiedene Funktionen fernsteuern. Dabei ist künftig jedes Smartphone integrierbar. Ebenfalls angedacht ist Video und Musik Streaming zwischen Infotainment-System und Mobilgeräten.

Wann welche Innovation in welchem VW-Modell verfügbar ist, darüber machten die Entwickler keine Angaben.

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