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DrivIng - Käfer 82 - Restaurierung eines Mexiko-Käfer, Teil 2

Teil 2: Der Käfer wird auseinandergenommen

DrivIng 82 Restaurierung VW Käfer Foto: DrivIng 82 19 Bilder

Frauen und Technik - geht nicht? Geht doch. Mehrere Studentinnen des Fachbereichs Maschinenwesen der FH Kiel restaurieren einen VW Käfer Mexico, Baujahr 82. Motor-Klassik.de begleitet sie dabei. Teil 2: Alles muss raus.

07.03.2010 Powered by

Nachdem der VW Käfer in der letzten Folge im Innenraum Federn lassen musste, steht im zweiten Teil unserer Serie die Demontage des Motors und der Fenster auf dem Aufgabenzettel der Maschinenbau-Studentinnen.

Malheur auf der Hebebühne

Bevor der Motor ausgebaut wurde, galt es zunächst einmal Abdeckbleche, Lüftungsteile, Lampen und Stoßstangen abzumontieren. Hört sich recht einfach an. Ist es aber nicht immer. Als die Damen den Käfer von der Hebebühne rollten, um ihn andersherum wieder draufzuschieben, stoß der Auspuff an der Hebebühne an. Einen Vorteil hatte das Malheur allerdings: Der Käfer trägt nun eine unverkennbare Beule im Hinterteil und hat einen geknickten Auspuff - kein Problem mehr ihn von anderen zu unterscheiden.

Die Pechsträhne setzte sich allerdings fort. Beim Motor-Test half selbst das erfahrene Teammitglied Bianca Stich nicht, die schon einmal einen Käfer restauriert hat. Der Motor wollte einfach nicht anspringen. Also wurde er kurzerhand einfach ausgebaut, ohne dass er vorher einen Ton von sich geben konnte. Zunächst befestigten die Schrauberinnen den Motor mit Seilen an einem Kran, um ihn zu sichern. Über die Standfestigkeit der Seile herrschte allerdings Verunsicherung. Aber bevor diese ihre Zerreißprobe hatten, mussten die Mädels erst mal gefühlte 30 Abdeckbleche mit schwer zugänglichen Schrauben demontieren. Die Stimmung war leicht angespannt.

Vorstellung des Projekts beim Girl's Day

Entschädigung gab es dafür beim Anblick, wie der Motor abgesenkt wurde und am Kran durch die Halle schwebte. Würden die Seile wirklich halten? Natürlich hielt alles und die angehenden Ingenieurinnen widmeten sich der Präsentation ihres Projekts vor anderen technikinteressierten Mädchen beim Girl's Day. Der Girl’s Day bietet interessierten Mädchen einmal im Jahr einen Einblick in die Technik-Bereiche der FH Kiel und soll Mädchen so an technisch orientierte Studiengänge heranführen. Das Käfer-Projekt war dafür geradezu geschaffen.

Doch irgendwann muss auch mal wieder Schluss sein mit tratschen. Es gab schließlich noch genug zu tun. Zum Beispiel der Ausbau der Fenster. Zunächst durchschnitten die Studentinnen die Dichtungen, dann wurden die Scheiben vorsichtig herausgedrückt. Klingt wieder einmal einfacher als es war, denn leider hatte das Team nur ein Cutter-Messer zur Verfügung und der Muskelkater meldete sich sofort.

Kein Grund einen Durchhänger zu haben. Denn als nächstes warteten Sandstrahlen und die Demontage des Häuschens von der Bodengruppe. Wie das funktioniert hat, lesen Sie in unserer nächsten Folge.

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