Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

VW

Keine Einigung über neues Arbeitszeitmodell

Die Verhandlungen über ein neues Arbeitszeitmodell für das Wolfsburger Volkswagen-Werk sind auch am Dienstag (23.8.) erfolglos geblieben.

23.08.2005

Unternehmen und Betriebsrat strebten gemeinsam eine Kostenreduzierung an, eine "abschließende Übereinkunft" habe es aber noch nicht gegeben, teilten beide Seiten in Wolfsburg mit. VW-Markenchef Wolfgang Bernhard will zur Sanierung der in die roten Zahlen geratenen Traditionsmarke kräftig sparen.

Die Gespräche über das neue Arbeitszeitmodell waren nach einer Pause wegen der Korruptionsaffäre und der Werksferien wieder aufgenommen worden. Sie würden vermutlich in der kommenden Woche fortgesetzt, sagte der Vorsitzende der Arbeitszeitkommission auf Seiten des Betriebsrats, Heinz-Georg Wenzel. Einzelheiten zu den Verhandlungen nannte er nicht.

Mit dem veränderten Arbeitszeitmodell in Wolfsburg sollen nach den Plänen der VW-Spitze vor allem Nachtarbeit und die dabei anfallenden Zuschläge wegfallen. Das soll rund 70 Millionen Euro Ersparnis bringen. Nach Berechnungen des Betriebsrates kämen auf die Beschäftigten allerdings Einbußen von bis zu 300 Euro im Monat zu. Der Betriebsrat muss einem neuen Arbeitszeitmodell zustimmen.

Nach den Vorstellungen des VW-Managements soll es künftig für die Beschäftigten in Wolfsburg eine Fünf-Tage-Woche geben. Bisher gilt eine Vier-Tage-Woche. Bei der tariflichen Arbeitszeit von 28,8 Stunden soll es bleiben. Der Betriebsrat geht bei einer Umsetzung des neuen Arbeitszeitmodells von einem Personalüberhang von bis zu 1.500 Mitarbeitern aus. Es sei unklar, was mit diesen Beschäftigten geschehen solle.

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
Gebrauchtwagen Angebote
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden