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VW

Kosten für den Jobabbau

Volkswagen will nach Angaben aus Gewerkschaftskreisen bei seinem geplanten Stellenabbau im Durchschnitt 60.000 Euro pro Arbeitnehmer zahlen.

04.11.2005

Wie viele Stellen konkret in den kommenden Jahren abgebaut werden sollen, hat der Konzern bislang nicht mitgeteilt. "Wir können noch keine genaue Zahl nennen", sagte ein VW-Sprecher in Wolfsburg am Freitag (4.11.) auf Anfrage.

Dem Vernehmen nach sollen bis zum Jahr 2008 aber rund 10.000 Stellen und damit fast zehn Prozent der Arbeitsplätze in den westdeutschen Werken wegfallen, davon rund die Hälfte in Wolfsburg. Damit kämen auf Volkswagen rein rechnerisch in den kommenden Jahren Belastungen in Höhe von 600 Millionen Euro zu.

Die "Financial Times Deutschland" hatte am Freitag unter Berufung auf Unternehmenskreise berichtet, die Kosten für die Stellenstreichungen bei VW dürften niedriger ausfallen als bei Daimle-Chrysler, wo der Abbau von rund 8.500 Arbeitsplätzen voraussichtlich 950 Millionen Euro kosten werde.

VW beginnt derzeit nach Angaben von Finanzchef Hans Dieter Pötsch mit dem ersten Teil des geplanten Stellenabbaus. Die betroffenen Beschäftigten würden in den kommenden Wochen angesprochen, hatte das Unternehmen in der Mitarbeiter-Zeitung "Autogramm" angekündigt.

Der Abbau soll auf verschiedenen Wegen bewerkstelligt werden, und zwar unter anderem über Altersteilzeit, Aufhebungsverträge, Abfindungen und Ruhestandsregelungen.

VW hat derzeit große Überkapazitäten und Absatzprobleme, besonders in den USA und China. Vor allem wegen eines milliardenschweren Sparprogramms ist der Gewinn zuletzt aber wieder deutlich gestiegen.

Früheren Angaben aus Branchenkreisen zufolge will der VW-Konzern in den kommenden drei bis vier Jahren rund zehn Milliarden Euro einsparen. Dadurch soll bis Ende 2008 das konzernweite Vorsteuerergebnis um vier Milliarden Euro verbessert werden.

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