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VW

Landesregierung optimistisch

Foto: dpa

Die niedersächsische Landesregierung hat sich ausdrücklich hinter die Umstrukturierungen beim Wolfsburger Autohersteller Volkswagen gestellt. Die Gespräche über Kostensenkungen, Stellenabbau und Arbeitszeitverlängerung sollen am 8. September weitergehen.

21.08.2006

"Alle Maßnahmen haben zum Ziel, dass Volkswagen mehr interessante Modelle zu bezahlbaren Preisen bauen und verkaufen kann", sagte Ministerpräsident Christian Wulff (CDU), der als Landesvertreter auch im VW-Aufsichtsrat sitzt, der "Berliner Zeitung" (19.8.). Es müsse gelingen, die Produktionskapazitäten besser auszulasten. "Dazu werden Maßnahmen eingeleitet, die eine Verabschiedung von mancher Tendenz früherer Jahre in Richtung Luxusstrategie beinhaltet und VW als Volkswagen stärkt."

Die Zukunft des Autoherstellers sieht Wulff optimistisch. "Bei Volkswagen hat sich die Einsicht durchgesetzt, dass ein VW wieder im wahrsten Sinne des Wortes ein Volkswagen werden muss, also ein für die breite Masse der Bevölkerung bezahlbares Auto", sagte er. "Meiner Einschätzung nach ist vorher zu wenig gesehen worden, dass die Realeinkommen nicht stark steigen und die Menschen wegen der steigenden Altersvorsorge-Aufwendungen sogar weniger Geld in der Geldbörse haben."

Bei den Bemühungen um eine Sanierung der Kernmarke sei er optimistisch, "dass Vorstand, Betriebsrat und IG Metall im Herbst zu notwendigen Veränderungen des VW-Haustarifvertrages kommen werden", sagte Wulff weiter. Alle Beteiligten seien am Wohl des Unternehmens interessiert, begründete er seine Zuversicht.

Das Land Niedersachsen hält 20,8 Prozent der stimmberechtigten Aktien und ist seit dem Einstieg von Porsche bei VW im Herbst 2005 zweitgrößter Anteilseigner. Porsche hält 21,2 Prozent und will in Kürze auf 25,1 Prozent erhöhen. Porsche-Chef Wendelin Wiedeking wolle die Aufstockung bis spätestens Mitte Oktober erreichen, berichtete die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" unter Berufung auf Bankenkreise. Eine Investmentbank habe den Auftrag, die fehlenden 3,9 Prozent schnell zu beschaffen. Das Bundeskartellamt hatte die Aufstockung kürzlich gebilligt.

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