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VW-Machtkampf

Großaktionäre scheitern mit Anträgen

Foto: dpa

Die VW-Großaktionäre Porsche und Niedersachsen sind im Machtkampf bei Volkswagen mit ihren Anträgen zur Änderung der VW-Satzung beide gescheitert.

25.04.2008

Der Sportwagenbauer wollte am Donnerstag (24.4.) auf der VW-Hauptversammlung in Hamburg den starken Einfluss Niedersachsens bei den Wolfsburger beschränken und die Sperrminorität von 20 auf 25 Prozent erhöhen. Das Land hatte im Gegenzug einen Antrag gestellt, diese Regelung beizubehalten, um seinen Einfluss bei VW als mit Abstand wichtigstem Arbeitgeber im Land zu sichern.

Beide Anträge erhielten nicht die erforderliche Mehrheit. Damit bleibt die bestehende Regelung in Kraft. Erwartet wird nun ein langes juristisches Tauziehen über das bisherige Vetorecht Niedersachsens bei wichtigen Entscheidungen. Der Sportwagenbauer hält derzeit rund 31 Prozent an VW und will die Mehrheit an dem Wolfsburger Autobauer übernehmen. Niedersachsen verfügt über knapp 20 Prozent an VW.

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