Zuletzt hatte der Konzern seine Absicherungsquote von 40 Prozent auf etwa zwei Drittel hochgeschraubt und damit auf den schwachen Dollar reagiert.
"Für das Jahr 2004 ist Volkswagen abgesichert", fügte der Sprecher hinzu. Ob es bereits Planungen für ein Hedging für das Jahr 2005 gebe, wollte der Sprecher nicht sagen. Die Währungsabsicherung werde regelmäßig überprüft und "natürlich wird diese Entscheidung nicht am Ende des Jahres 2004 fallen." Analysten hatten zuletzt kritisiert, dass sich der Konzern bislang nur für 2003 und 2004 abgesichert habe.
Volkswagen hatte im Vergleich zu anderen Herstellern wie etwa BMW spät begonnen, sich gegen Währungsschwankungen auf Umsätze im Dollar durch Devisentermin- und Optionsgeschäfte abzusichern. In den ersten neun Monaten des Jahres hatten allein Währungseffekte ein Loch von 1,2 Milliarden Euro in die Kasse der Wolfsburger gerissen. Für das Gesamtjahr erwartet der Konzern, dass sich der Gewinn im Vergleich zum Vorjahr mehr als halbieren wird. Dafür sorgen neben der Währungsschwäche der Absatzrückgang, hohe Abschreibungen auf das Geschäft in Brasilien und hohe Anlaufkosten für neue Modelle wie etwa den neuen Golf V.
VW: Mehr Dollar-Sicherheit
VW hat seine Währungsabsicherung auf Umsätze im Dollar-Raum weiter erhöht. "Die Absicherungsquote beträgt jetzt 70 Prozent", sagte ein Unternehmenssprecher am Freitag (19.12.).
Autor: dpa


