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Motoren für Artega

Der Volkswagen-Konzern baut sein Motorengeschäft weiter aus und hat nun auch mit der Belieferung von Kleinserienherstellern begonnen. So stattet VW den neuen Sportwagenproduzenten Artega mit Motoren und Getrieben aus.

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Artega wird auf dem Autosalon in Genf seinen Sportwagen Artega GT vorstellen, dessen Produktion im Sommer in einem neuen Autowerk in Delbrück bei Paderborn beginnt. "Wir nutzen in unserem Sportwagen als Basis den V6-Benzinmotor mit 300 PS von Volkswagen, der unter anderem im VW Passat R36 zum Einsatz kommt", sagte Artega-Berater Karl-Heinz Kalbfell, der früher selbst die Marken Alfa Romeo, Maserati und Rolls-Royce leitete sowie als BMW-Marketingchef wirkte.

Die VW-Motoren stammen aus dem Motorenwerk Salzgitter, das moderne Sechs-Gang-DSG-Getriebe stammt aus dem VW-Komponentenwerk Kassel. "Noch dieses Jahr wollen wir rund 170 Einheiten des Artega GT verkaufen", ergänzte Kalbfell.
"2009 und 2010 sollen es 320 beziehungsweise 480 werden. Unsere Kapazität liegt bei 500 Einheiten im Einschichtbetrieb."

Laut Kalbfell sind bereits 130 Fahrzeuge verkauft, der Listenpreis liegt bei 75.000 Euro. In Genf zeigt Artega das Modell "Intro 2008", das auf 99 Fahrzeuge limitiert ist. Artega ist eine Tochter des ebenfalls in Delbrück ansässigen, börsennotierten Autozulieferers Paragon.

Für VW ist der Verkauf von Motoren ein profitables Nebengeschäft. Der Sportwagenhersteller Artega profitiert von Großserien-Qualität. Kalbfell: "Dank der von uns unverändert übernommenen VW-Motoren und VW-DSG-Getrieben verbinden wir die Zuverlässigkeit der Großserie mit dem Leistungsgewicht eines Supersportwagens. Mit 1.100 Kilogramm und 300 PS bieten wir eine spannende Alternatíve für Kunden.

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Schlagworte

Artega · VW · motoren

Autor: Harald Hamprecht
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