"Ich habe mit einem Hersteller gesprochen. Er traut sich in zwei Jahren zu, das Bauteil statt für 35.000 Euro für nur noch 5.000 Euro zu produzieren. Dann kommt so ein Auto in Bereiche, wo es auch ein normaler Kunde kaufen kann", betonte Piëch. "Das war zu meiner Zeit noch nicht möglich. Das ist Fortschritt."
Alte Entwicklungen wieder aufnehmen
Piëch war im April 2002 zu seiner letzter Hauptversammlung als VW-Chef mit dem kleinen zweisitzigen Prototypen eines Ein-Liter-Autos von Wolfsburg nach Hamburg gefahren. Das schmale Fahrzeug mit Karbon-Karosserie soll dabei lediglich 0,89 Liter Treibstoff auf 100 Kilometer verbraucht haben. 2005 wurde die Entwicklung unter Hinweis auf die hohen Produktionskosten eingestellt.
"Als ich den Vorstand verließ, gab es die Vorgaben: Das Ein-Liter-Auto weitertreiben und die Drei-Liter-Version erhalten. Beides hat mein Nachfolger eingestellt", kritisierte Piëch Bernd Pischetsrieder, der an der VW-Spitze inzwischen durch Audi-Chef Martin Winterkorn ersetzt wurde."Aber die werden Sie wiederfinden, nach einer Entwicklungszeit von drei bis vier Jahren", sagte er über die sparsamen Autos.




