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VW

Neues Arbeitszeitmodell

Der Autobauer VW will in Wolfsburg ein neues Arbeitszeitschema einführen. Verschiedene Modelle würden diskutiert, Entscheidungen seien aber noch nicht gefallen, sagte ein Sprecher von VW am Mittwoch (1.6.) in Wolfsburg zu entsprechenden Medienberichten.

01.06.2005

Geplant sind angeblich 3-Tage-Wochen und 10-Stunden-Tage. Nachtschichten sollen wegfallen und damit Zuschläge gespart werden. Bei Betriebsrat und Gewerkschaft hieß es, das Konzept sei noch nicht zu Ende gedacht und deshalb nicht diskussionsfähig. Für Arbeitszeitänderungen benötigt das Unternehmen die Zustimmung der Arbeitnehmervertreter.

Hintergrund für die Planungen ist der neue Tarifvertrag bei VW, der im Herbst 2004 vereinbart worden war. Er eröffnet bei der Gestaltung der Arbeitszeit mehr Flexibilität. Das Unternehmen will damit die Personalkosten jährlich um eine Milliarde Euro drücken - zusätzlich zu dem Sparprogramm ForMotion, das in diesem Jahr 3,1 Milliarden Euro Ersparnis bringen soll.

Nach den verschiedenen Berichten sollen durch eine andere Gestaltung der Arbeitszeit in Wolfsburg die Beschäftigten auf rund 300 Euro netto verzichten. Durch Wegfall der Nachtschicht und einer 20minütigen tariflich bezahlten Pause im Dreischicht-Betrieb spare VW hier pro Jahr 67 Millionen Euro. Künftig solle die Belegschaft insgesamt drei Schichten arbeiten. Montags bis mittwochs und donnerstags bis samstags jeweils von 6 bis 16 Uhr sowie montags bis freitags von 16 bis 22 Uhr. Nach Abzug der Pausen bleibe es damit bei der 28,8- Stunden-Woche.

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