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VW Nutzfahrzeuge

Schaller geht, Schreiber kommt

Wolfgang Schreiber Foto: VW 33 Bilder

VW vollzieht an der Spitze seiner Nutzfahrzeugsparte einen Führungswechsel.Wolfgang Schreiber wird mit Wirkung zum 1. Februar 2010 Sprecher des Vorstands der Marke Volkswagen Nutzfahrzeuge. Er folgt auf Stephan Schaller, der das Unternehmen im gegenseitigen Einvernehmen verlässt.

01.02.2010 Uli Baumann

Der 51-jährige Schreiber ist Diplom-Ingenieur und kam 1984 zum Volkswagen Konzern. 1996 wurde ihm die Leitung der Getriebeentwicklung der Marke Volkswagen übertragen. 2003 wechselte er als Technischer Leiter zu Bugatti Engineering, wo er zwei Jahre später die Geschäftsführung übernahm.

Seit September 2006 ist Schreiber Vorstandsmitglied für das Ressort Produktentwicklung von Volkswagen Nutzfahrzeuge; darüber hinaus führt er seine Funktion bei Bugatti fort.

Stephan Schaller kam 2004 zum Volkswagen Konzern und verantwortete dort als Vorstandsmitglied von Volkswagen Nutzfahrzeuge zunächst die Produktherstellung. Im Januar 2007 wurde der 52-Jährige zum Sprecher des Markenvorstands berufen. In seine Amtszeit fielen insbesondere eine Verbesserung der Produktivität und die Entwicklung und Markteinführung des neuen Amarok.

Schaller wollte mehr Mitspracherecht

Über einen Abgang Schallers war in der Branche allerdings schon seit längerem spekuliert worden. Dem Vernehmen nach hatte er sich mehr Mitspracherechte bei der künftigen Gestaltung des Lastwagengeschäfts von Volkswagen gewünscht.
 
Die Zukunft von VW Nutzfahrzeuge mit Sitz in Hannover gilt als offen. Als möglich gilt eine Integration in die Kernmarke Volkswagen-Pkw. Vor einem Jahr hatte Volkswagen seine Lkw-Beteiligungen neu geordnet und das brasilianische Geschäft mit schweren Lastwagen - das bis dahin zu VW Nutzfahrzeuge gehörte - an MAN verkauft. Volkswagen Nutzfahrzeuge konzentriert sich seitdem auf das Geschäft mit leichten Nutzfahrzeugen - Kleinbusse und Transporter wie Caddy und Crafter.
 
Im Lkw-Geschäft strebt Volkswagen eine Allianz mit MAN und Scania unter dem Dach des VW-Konzerns an. In der Branche gilt als sicher, dass VW seinen 30-Prozent-Anteil an MAN aufstocken will, um die Kontrolle über die Münchner zu bekommen. Den schwedischen Lastwagenbauer Scania hatte VW bereits übernommen.
 
VW Nutzfahrzeuge hatte im vergangenen Jahr im Zuge der weltweiten Wirtschaftskrise einen drastischen Absatzeinbruch verzeichnet. Die weltweiten Auslieferungen gingen im Vergleich zum Vorjahr um mehr als ein Fünftel auf rund 355.000 leichte Nutzfahrzeuge zurück

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