VW Passat auf dem Pariser Autosalon 2010

Neuer Passat startet bereits im November

VW Passat Paris 2010

Mit dem neuen VW Passat schicken die Wolfsburger ihr Erfolgsmodell in der Mittelklasse in die siebte Modellgeneration. Seine Weltpremiere feiert der neue VW Passat als Limousine und als Kombiversion Variant auf dem Autosalon in Paris.

1973 startete die Erfolgsgeschichte des VW Passat. Bis heute wurde das Mittelklassemodell in über 100 Ländern mehr als 15 Millionen mal verkauft. Auf der Mondial de l'Automobile in Paris soll die VW Passat-Geschichte mit der siebten Generation des Wolfsburgers fortgeschrieben werden.

Dem Phaeton aus dem Gesicht geschnitten

Der neue VW Passat soll bereits ab November als Limousine und Kombi bei den ersten europäischen Händlern stehen. Optisch eifert der Passat dabei dem VW Phaeton nach und trägt das neue VW-Gesicht zur Schau. Stilbildend sind wie beim großen Bruder die vier Querlamellen im Grill, die von Bi-Xenonscheinwerfern mit LED-Tagfahrleuchten flankiert werden. Die v-förmig konturierte Motorhaube leitet in die Charakterlinien in den Flanken über, die, zusammen mit der weit weniger extremen Keilform, den Passat flacher wirken lassen. Tatsächlich blieben die Höhe und die Breite unverändert, lediglich in der Länge legt der neue VW Passat geringfügig zu und misst nun 4,769 Meter (Variant: 4,771 Meter).

Zehn Motoren zur Auswahl

Die Antriebspalette des neuen VW Passat umfasst zehn Motoren - alle direkteinspritzend und mit Vierventil-Technik. Basis-Benziner ist ein 1.4 TSI mit 122 PS (Verbrauch: 5,8 l/100km, CO2: 138 g/km). Es folgen ein 1.8 TSI mit 160 PS (6,9 l/100 km, 160 g/km) und ein 2.0 TSI mit 211 PS (7,2 l/100 km, 169 g/km). Top-Aggregat ist ein 300 PS starker 3,6-Liter-V6-Sauger (9,2 l/100km, 215 g/km). Ergänzend sind der 1.4 TSI als EcoFuel mit 150 PS (117 g/km) auf Erdgasbetrieb und der 1.4 TSI MultiFuel mit 160 PS auf E85-Betrieb ausgelegt.

Bei den Selbstzündern markiert ein 105 PS starker 1.6 TDI (4,2 l/100 km, 109 g/km) den Einstieg. Der 2.0 TDI leistet 140 PS (4,5 l/100 km, 119 g/km) und ist auch als Blue-Variante (4,6 l/100 km, 122 g/km) zu haben. Top-Diesel des neuen VW Passat ist die 170 PS-Version des Zweiliter-Selbstzünders (4,7 l/100 km, 123 g/km). Bis auf den Basisdiesel lassen sich alle Triebwerke mit DSG kombinieren, der V6 trägt es serienmäßig. Beim Verbrauch sollen die Passat-Limousine und der Variant nahezu gleichauf liegen. Die Diesel sparen serienmäßig per Start-Stopp-System und Rekuperation, die Benziner nur durch Bremsenergierückgewinnung.

Neue Assistenzsysteme für den VW Passat

Deutlich über seinem Vorgänger soll der neue VW Passat bei der Ausstattung liegen. In Sachen Assistenzsystemen orientiert sich der Passat an der Oberklasse und trägt neben den bereits bekannten Systemen auf Wunsch einen City-Notbremsassistenten, eine Müdigkeitserkennung, einen Parklenk- und einen Dauerfernlichtassistenten sowie eine automatische Geschwindigkeitslimit-Erkennung. Ein elektronisches Sperrdifferenzial an der Vorderachse optimiert die Traktion, ein schlüsselloses Schließ- und Startsystem erhöht den Komfort.

Zu haben ist der neue VW Passat kurz nach dem Pariser Autosalon ab November wie gewohnt in den Ausstattungslinien Trendline, Comfortline und Highline. Neu hinzugekommen ist die luxuriöse Variante Exclusive. Auch wenn der VW Passat in allen Bereichen nach Höherem strebt, bleibt er preislich der Mittelklasse treu.Der Basispreis für die Limousine beträgt 24.425 Euro und damit 600 Euro weniger als beim Vorgänger. Der Variant kostet ab 25.425 Euro.

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uba

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