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VW Passat CC

Hilfsbereit

Foto: VW 13 Bilder

In der Oberklasse haben viertürige Coupés wie der Mercedes CLS, der Porsche Panamera oder der Aston Martin Rapide ihre Nische bereits besetzt. In der Klasse darunter macht sich nun VW auf mit dem Passat CC nachzuziehen. Neben der eleganten Form lockt der CC aber auch mit zahlreichen elektronischen Helfern.

13.01.2008

Der Viertürer ist 4,79 Meter lang und überragt damit seinen Limousinen-Bruder um knappe drei Zentimeter. In der Breite bietet der CC mit 1,85 Metern 36 Millimeter mehr, entsprechend legen auch die Spurweiten vorn um elf und hinten um 16 Millimeter zu. Abgenommen hat dagegen die Höhe: 1,24 Meter bedeuten ein Minus von fünf Zentimetern.

Zum Coupé macht den CC aber erst das weit bis ins Heck gespannte Dach, das mit einer breiten C-Säule ausläuft. Gattungsgerecht sind auch die rahmenlosen Seitenscheiben. Die Seitenansicht wird ergänzt durch 17 Zoll-Räder, die optional auf 18 Zoll aufgerüstet werden können.

Coupé-Zuschnitt innen und außen

Die Front des CC trägt ein verfeinertes Familiengesicht. Der Grill gibt sich großflächiger, die Haube trägt einen Powerdome, während weit unten drei Lufschlünde Kühlluft inhalieren, die ihnen ein kleiner Spoiler zuschaufelt.

Luftführungsaufgaben hat auch der in den Heckdeckel eingearbeitetet Spoiler. Der Deckel an sich gibt den Blender - wirkt er doch kurz, trägt aber zur Heckscheibe hin einen Glasansatz der diese wiederum größer erscheinen lassen soll. Glas dominiert auch das Dach in Form eines bis zur B-Säule reichenden Panoramaelements.

Coupé-Philosophie prägt auch den Innenraum, wo der CC lediglich vier Sport-Sitze dafür aber allerlei Luxus bietet. Klimatisierte Sitze und Leder sowie ein spezielles Ambientelicht und ein gekühltes Staufach in der Mittelkonsole seien hier beispielhaft erwähnt. Nennenswert ist auch das Kofferraumvolumen von 535 Litern. Eine Durchlademöglichkeit lässt auch den Transport sperriger Güter zu.

Hilfe bietet der CC auch mit seinen Assistenzsystemen - um die Spur zu halten, um einzuparken per Knopfdruck, um den Abstand zum Vordermann zu wahren oder um elektronisch geregelt stets die richtige Fahrwerksabstimmung genießen zu können.

Fünf Motoren von 140 bis 300 PS

Weitere Dynamik sollen dem CC zwei Diesel und drei Benziner einhauchen. Basistriebwerk ist ein 140 PS und 320 Nm starker 2.0 TDI, der den CC in 9,8 Sekunden beschleunigt, 213 km/h schnell macht und im Mittel 5,8 Liter konsumieren soll. In der 170 PS-Version beschleunigt der Diesel den CC in 8,6 Sekunden, rennt 227 km/h schnell und konsumiert 6,0 Liter.

Bei den Benziner reicht die Palette vom 1.8 TSI mit 160 PS und 250 Nm über den 2.0 TSI mit 200 PS und 280 Nm bis hin zum 3.6 FSI mit 300 PS und 350 Nm. Der 1.8er mit DSG beschleunigt den CC in 8,6 Sekunden, auf bis zu 222 km/h und konsumiert im Mittel 7,6 Liter. Die Werte für die den 2.0 mit manuellem Sechsganggetriebe lauten: 7,6 Sekunden, 237 km/h und 7,9 Liter. Das Top-Modell mit Allradantrieb und DSG spurtet in 5,6 Sekunden, rennt abgeregelte 250 km/h und verbraucht 10,1 Liter im Schnitt.

Der in Emden gefertigte CC wird im zweiten Quartal in Europa eingeführt. Ab dem Jahresende folgen die USA und Kanada, dann Japan. Preise wurden noch nicht genannt.

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