Die Technik und das Design des neuen VW Passat entstanden in Deutschland, Volkswagen of America lieferte die konzeptionelle Ausrichtung. Gebaut wird die Limousine im neuen US-Werk Chattanooga, Tennessee. Start der Markteinführung: Mitte August.
Große Limousine zum kleinen Preis
Die als New Midsize Sedan angekündigte Limousine ist konsequent auf den Geschmack und die Bedürfnisse der US-Kundschaft zugeschnitten. Der neue Volkswagen ist 4,87 Meter lang, der Radstand liegt bei 2,80 Meter). In der Breite kommt der US-VW Passat auf 1,84 Meter. Damit überragt er mit allen drei Maßen den Vorhänger. Das Plus in Sachen Radstand soll besonders im Fond spürbar sein.
Das Design, das sich nahtlos die aktuelle VW-Designlinie eingliedert, soll den Passat teurer wirken lassen als er tatsächlich ist. Mit einem Preis von rund 20.000 Dollar - umgerechnet rund 15.000 Euro - soll der neue VW Passat in den USA auch beim Preis eine konkurrenzfähige Marke setzen.
Drei Motoren im Angebot
Bereits die Grundversion wird der neue VW Passat von einem 170 PS starken Fünfzylinder-Benziner angetrieben. Dieser soll nach US-Norm 7,6 Liter verbrauchen. Optional stehen ein Clean Diesel (TDI) mit 140 PS und 5,5 Liter Verbrauch sowie ein Sechszylinder-Benziner mit 280 PS und 8,5 Liter Verbrauch zur Verfügung. Der VR6 ist dabei stets an ein DSG gekoppelt.
VW will den neuen VW Passat ab August in den drei Ausstattungslinien S, SE und SEL anbieten. Bereits die Grundversion trägt ein Reifendruck-Kontrollsystem, ESP, ABS mit Bremsassistent, ein Berganfahrassistent, sechs Airbags, elektrische Fensterheber rundum, eine Klimaanlage, Wärmeschutzverglasung, einen Tempomat, eine Außentemperaturanzeige mit Frostwarnung, ein MP3-Radio-CD-System und eine Bluetooth Freisprecheinrichtung mit Sprachsteuerung an Bord.
Typisch amerikanisch sind folgende Ausstattungsdetails: Beim Valet Parking kann der Kofferraum und das Handschuhfach per Tastendruck für Dritte gesperrt werden - so kann der Einparker vor dem Hotel nur mit einem Spezialschlüssel beide Klappen öffnen. Mit der Remote Start-Funktion kann der Motor bereits vor Fahrtantritt angeworfen werden und so der Innenraum per Klimaanlage vorgewärmt oder gekühlt werden. In Deutschland wird das Warmlaufenlassen im Stand verboten, aber in den USA gehen auch hier die Uhren anders.






