VW Pickup
Die Robust-Studie
VW will ab Herbst 2009 mit dem Robust wieder in den Wettbewerb der Nutz- und Freizeitfahrzeuge einsteigen. Einen Vorgeschmack auf den Lastenträger der Ein-Tonnen-Klasse gibt die VW Pickup Studie, die auf der Nutzfahrzeug-IAA in Hannover Weltpremiere feiert.
Mit dem Caddy, der Pickup-Ableitung des Golf I, stieg VW erstmals in dieses Segment ein. Später folgte der Taro, eine umbenannte Ableitung des Toyota Hilux, als Platzhalter für die Wolfsburger bei den Lastenträgern. 2009 bringt VW mit dem Pickup, der unter dem Arbeitstitel Robust läuft, einen komplett neu entwickelten Entwurf auf die Straßen.

Gefertigt wird der Robust im argentinischen VW Werk Pacheco. Vermarktet werden soll der Neue vor allem auf Märkten in Südamerika, Südafrika und Australien - aber auch Europa soll später bedient werden.
Markengesicht für den Pickup
Auf Kundenfang gehen soll dabei ein Pickup mit Doppelkabine und 4-Motion-Allradantrieb. Der 5,18 Meter lange und 1,90 Meter breite Robust trägt dabei das neue VW-Gesicht, wie es schon vom Scirocco und dem Golf VI bekannt ist. Der Pickup setzt dabei allerdings auf horizontale Linien im Gesicht und weit ausgestellte Radläufe. Unter der Motorhaube sollen verschiedene Common-Rail-Turbodiesel-Triebwerke aus dem Konzernregal zum Einsatz kommen, die mit einem manuellen Sechsgang-Getriebe kombiniert werden. Den Vortrieb auch in schwerem Geläuf sollen zuschaltbare Differenzialsperren, Einzelradaufhängung vorn und eine Starrachse sichern.
Dem Nutzfahrzeuganspruch geschuldet ist die 1,55 Meter lange Ladefläche, die breit genug sein soll, um eine Euro-Palette auch quer fassen zu können. Zusätzliche Stauräume in den Seitenwänden nehmen kleinere Gegenstände auf.
Beinahe wie in den Pkw-Modellen des Konzerns tritt der Innenraum des Viertürers an. Klimaanlage, elektrische Fensterheber und Spiegelverstellungen bringen Komfort. Die Chrom umrandeten Rundinstrumente versorgen den Fahrer hinter dem Dreispeichenvolant mit Informationen. Für Wertigkeit sorgen auch die ebenfalls in Chrom gehaltene Luftauströmer sowie die Mittelarmlehne vorn.
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Auftritt als Rettungsmobil
Um die Anwendungsvielfalt des Pickup aufzuzeigen, darf das Messe-Exponat als Rettungsmobil für den maritimen Bereich antreten. Dazu trägt es ein Blaulicht-Modul mit Suchscheinwerfer auf den Dach, eine Seilwinde im vorderen Stoßfänger und abnehmbare Neopren-Sitzbezüge. Ein GPS-System soll die Offroad-Navigation, ein CB-Funkgerät die Kommunikation erleichtern. Ansonsten ist der Pickup mit allen Rettungsutensilien ausgerüstet, die Lebensretter für ihren Einsatz benötigen.
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