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Piëch bleibt Aufsichtsratschef

Foto: dpa

Ferdinand Piëch bleibt Aufsichtsratschef des Wolfsburger Autobauers Volkswagen. Der Aufsichtsrat hatte den 70jährigen Porsche-Enkel am Donnerstagabend (19.4.) erneut zu seinem Vorsitzenden gewählt.

20.04.2007

Zuvor war Piëch von der Hauptversammlung in Hamburg für weitere fünf Jahre in das Kontrollgremium entsandt worden. Seine Wiederwahl hatte als sicher gegolten, nachdem das Land Niedersachsen als zweitgrößter VW-Aktionär den Widerstand gegen eine weitere Amtszeit aufgegeben hatte. Kleinaktionäre äußerten Kritik an der Doppelrolle Piëchs, der zugleich Miteigentümer des größten Volkswagen-Aktionärs Porsche ist.

Pischetsrieder war Fehlgriff

Piëch hatte vor den Aktionären die Berufung von Ex-Vorstandschef Bernd Pischetsrieder erstmals offen als Fehler bezeichnet. "Zu spät habe ich erkannt, den Falschen gewählt zu haben", sagte Piëch. Dies habe er "mit Mühe" korrigiert. Pischetsrieder wurde zu Jahresanfang von Audi-Chef Martin Winterkorn abgelöst, der als Piëch-Vertrauter gilt.

Der frühere BMW-Vorstandsvorsitzende Pischetsrieder war seit 2002 VW-Vorstandschef und damit Nachfolger Piëchs. Piëch sagte nun überraschend, er habe damals Hemmungen gehabt, Winterkorn an die VW-Spitze zu holen, weil er ihm "menschlich und fachlich" nahe stehe. Konkrete Gründe, warum Pischetsrieder seinen Erwartungen nicht entsprochen habe, nannte er nicht.

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