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VW Polo-Zukunft

Vom Polo Van bis zum Polo Roadster

VW Polo neu Foto: Schulte 27 Bilder

Der VW Polo bekommt in den nächsten zwei Jahren noch weitere Motor- und Ausstattungsvarianten. Außerdem hat VW Pläne für Van- und Kombi-Ableger in der Schublade. Wir stellen die kommenden VW Polo-Varianten bereits jetzt vor.

12.02.2011 Jens Katemann

Wenn Fußballmannschaften einen Lauf haben, ändern die Trainer meist nichts an der Aufstellung. Motto: Never change a winning team. Das gilt bei VW derzeit auch für den Polo, der sich seit dem Modellwechsel Mitte 2009 sehr gut verkauft. 

Mit knapp 340.000 Einheiten liefen im vergangenen Jahr nach Angaben der Marktbeobachter von IHS Automotive rund 70.000 Polo mehr als 2009 im spanischen Werk Pamplona vom Band. Doch wie im Fußball jede Siegesserie irgendwann reißt, so geht auch im Laufe eines Modellzyklus die Nachfrage meist zurück. Während Fußballclubs dann neue Kicker verpflichten, setzen Autohersteller auf neue Motoren, Versionen oder Karosserie-Varianten.

Bei VW verstärkt deshalb ab Herbst 2011 die Ausstattungslinie R-Line das Polo-Team. Anders als im Golf verzichtet VW allerdings auf einen noch stärkeren Motor. Im Gegenteil: Der sportliche Look mit breiten Rädern, Spoilern, Sportsitzen und optisch aggressivem LED-Tagfahrlicht wird in der Aufpreisliste nicht an ein bestimmtes Triebwerk gekoppelt. Lediglich die Basis-Benziner und -Diesel sowie der GTI sind nicht mit der R-Line kombinierbar. Los geht es für Fans der Sport-Optik schon ab dem 85 PS starken 1,4-Liter-Benziner. Ein Preis für das Paket steht noch nicht fest.

VW Polo GT kommt zurück

Klar ist dagegen, dass VW Mitte 2012 zwei leistungsstarke GT-Versionen zusätzlich ins Polo-Programm aufnehmen wird. Damit soll die Lücke zwischen 1.2 TSI (105 PS) und VW Polo GTI (180 PS) geschlossen und auch den Diesel-Fans ein leistungsstarkes Triebwerk angeboten werden. Der VW Polo GT wird deshalb wahlweise mit 1.4 TSI oder 1.6 TDI ausgestattet, die beide um die 140 PS leisten werden. Für die Diesel-Version ist wie beim Golf die Typenbezeichnung GTD im Gespräch. Beim 1.4 TSI handelt es sich bereits um die zweite, dann frisch überarbeitete Generation des erfolgreichen Benziners mit Aufladung, die nochmals bis zu 15 Prozent weniger Sprit verbrauchen soll.

Der breiten Motorenauswahl stehen wenige Karosserie-Varianten gegenüber. Aktuell beschränkt sich das Polo-Programm nur auf Zwei- und Viertürer. Pläne für Ableger gibt es zwar bereits in Wolfsburg, sie sind jedoch noch nicht beschlossene Sache. So existieren Überlegungen, wie bei den Schwestermarken Skoda und Seat einen kleinen Kombi aufzulegen. Das Design des Hecks orientiert sich an dem des Golf Variant. Kein unlogischer Schritt, denn einen Variant gab es schon mal in der dritten Polo-Generation zwischen 1997 und 1999.

Polo als Van und als Roadster

Doch es gibt aktuell Probleme, die eine Serienversion noch verhindern könnten. Das Werk in Pamplona ist so gut ausgelastet, dass zusätzliche Kapazitäten für den Kombi aufgebaut werden müssten. Außerdem macht der Wechselkurs des Euro den Import des in Mexiko gebauten Golf Variant für VW derzeit finanziell so attraktiv, dass eine Konkurrenz durch einen im Euro-Raum gebauten, wesentlich weniger renditeträchtigen Polo Variant nur stören würde.

Bleibt der Polo Van, der als Opel Meriva-Konkurrent ab 2013 an den Start gehen soll. Die Marktbeobachter von IHS Automotive trauen dem Modell einen jährlichen Absatz von über 60.000 Einheiten zu. Obwohl dieser Ableger im Gegensatz zum Variant bereits fest im Produktplan steht, wird nun intern wieder diskutiert. Der Grund: Wettbewerbsanalysen haben ergeben, dass der kleine Van konzernintern möglicherweise zu stark wildern könnte nämlich bei VW Caddy und Skoda Roomster. Doch nicht alle Polo-Derivate stehen auf der Kippe, beste Serienchancen hat beispielsweise das Projekt VW Roadster. Der auf Polo-Komponenten aufbauende Mazda MX-5-Rivale hat seit der Übernahme von Porsche noch bessere Realisierungschancen, denn die geplanten edlen Ableger von Audi und nun auch Porsche dürften das Auto vom wenig renditeträchtigen Nischenmodell zum Goldesel machen. Der Zweisitzer mit Heckantrieb wird wohl 2013 das VW-Team verstärken. Preis: ab rund 25.000 Euro.

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