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VW-Porsche-Deal

Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Wiedeking

Wendelin Wiedeking Abschied Foto: dpa 76 Bilder

Das Übernahmedrama bei Porsche und Volkswagen hat Medienberichten zufolge ein juristisches Nachspiel.

20.08.2009

Nach Hinweisen der Finanzaufsicht BaFin sei ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Marktmanipulation und der unbefugten Weitergabe von Insiderinformationen eingeleitet worden, zitiert die Tageszeitung "Die Welt" eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Stuttgart.

Gegen Wiedeking und Härter wird ermittelt

Übereinstimmenden Medienberichten zufolge wird gegen den früheren Porsche-Chef Wendelin Wiedeking und den Ex-Porsche-Finanzchef Holger Härter ermittelt.

Die BaFin habe nach einer formellen Prüfung des Übernahmedramas bei Porsche und Volkswagen Anfang August Anzeige erstattet. Hintergrund sei der dramatische Kurssprung der VW-Aktie im Oktober 2008, schreibt die "Welt". Damals hatten unter anderem nicht meldepflichtige Optionsgeschäfte einen Anstieg der VW-Aktie auf über 1.000 Euro ausgelöst und Volkswagen zwischenzeitlich zum wertvollsten Unternehmen der Welt gemacht.

Die BaFin bestätigte, Anzeige wegen Marktmanipulationen beim Übernahmekomplex VW-Porsche erstattet zu haben. Die Anzeige sei Anfang August bei der Staatsanwaltschaft Stuttgart erstattet worden, sagte eine BaFin-Sprecherin in Bonn. Die Anzeige beziehe sich auf
einen Teilaspekt, die Untersuchung der Übernahme sei noch nicht abgeschlossen.

Es handele sich derzeit um einen Anfangsverdacht. "Wir stehen noch ganz am Anfang der Ermittlungen", sagte die Justizsprecherin. Ob und wann Anklage erhoben werde, sei noch völlig offen.

Durchsuchungen bei Porsche

Bereits am Donnerstagmorgen hätten Beamte der Staatsanwaltschaft Stuttgart mit richterlichen Durchsuchungsbeschlüssen am Verwaltungssitz der Unternehmen in Stuttgart-Zuffenhausen Geschäftsräume durchsucht und dabei diverse geschäftliche Unterlagen beschlagnahmt, bestätigte der Autobauer.

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