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VW

Porsche gestaltet Pflichtangebot

Foto: Porsche

Der Sportwagenbauer Porsche bereitet nach der Erhöhung seines Anteils an Volkswagen auf mehr als 30 Prozent nun sein Pflichtangebot für den Wolfsburger Autobauer vor.

26.03.2007

Die Angebotsunterlagen würden innerhalb von vier Wochen der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) zugeleitet, sagte ein Porsche-Sprecher am Montag (26.3.) in Stuttgart. Das Gebot solle dabei wie am Samstag angekündigt bei 100,92 Euro liegen. Der Preis bedürfe aber noch der Zustimmung der Bafin. Nach Abschluss der Prüfung durch die Behörde, die bis zu zwei Wochen dauern könne, werde das Angebot dann offiziell vorgelegt. Die Annahmefrist solle vier bis zehn Wochen laufen.

Porsche will keine Mehrheit

Porsche hatte am Montagmorgen mitgeteilt, eine Option zum Erwerb von 3,6 Prozent an VW sei ausgeübt und damit der Anteil an dem Unternehmen auf 30,9 Prozent erhöht worden. Die Aufstockung habe rund eine Milliarde Euro gekostet. Damit setzte Porsche seine Ankündigung vom Samstag um. Mit Erreichen der 30-Prozent-Schwelle ist Porsche gesetzlich verpflichtet, allen Aktionären ein Pflichtangebot zur vollständigen Übernahme zu unterbreiten. Porsche strebe derzeit aber nicht die Mehrheit bei VW an, sagte der Sprecher weiter.

Das von Porsche angestrebte Gebot liegt deutlich unter dem derzeitigen Börsenkurs der VW-Aktie von 113,15 Euro je Stammaktie. Die Aktie verlor am Montag gleichwohl mehr als 4,5 Prozent und war der schwächste Wert im Deutschen Aktien-Index (DAX).

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