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VW/Porsche

Kontroll-Ausschuss wird modifiziert

Foto: dpa

Im Streit über den Einfluss von Großaktionär Porsche im VW-Konzern sind der Sportwagenbauer und der VW-Betriebsrat in einer wichtigen Frage auf Kompromisskurs gegangen.

22.11.2008

Dabei geht es um Geschäfte zwischen den einzelnen Konzernmarken und Porsche. Die Arbeitsweise von zwei Aufsichtsratsausschüssen, die sich damit befassen, soll "optimiert" werden. Darauf verständigte sich das VW-Kontrollgremium am Freitag (21.11.) in Wolfsburg, wie VW  mitteilte. Porsche wollte zuvor einen in der vorigen Aufsichtsratssitzung eingerichteten Ausschuss, der die Geschäftsbeziehungen zwischen Porsche und den Konzernmarken vorher genehmigen sollte, wieder abschaffen.

Die Entscheidung bei der Sitzung des Aufsichtsrats im September hatte für einen Eklat gesorgt, nachdem sich Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch der Stimme enthalten und damit dem Antrag der Arbeitnehmerseite auf Einrichtung des Ausschusses zum Erfolg verholfen hatte. Porsche-Miteigentümer Piëch war damit Porsche in den Rücken gefallen. Der VW-Betriebsrat befürchtet, dass Porsche wegen möglicher Überschneidungen zu viel Einfluss auf die Modellpolitik etwa bei der VW-Tochter Audi nehmen könnte.

In Aufsichtsratskreisen hieß es, nach der turbulenten Sitzung im September sei die Stimmung bei den Beratungen am Freitag gut gewesen. Es habe "keinen Riesen-Dissens" gegeben. Vorstandschef Martin Winterkorn und Finanzvorstand Hans Dieter Pötsch sollen nun Vorschläge ausarbeiten, um die Arbeit der beiden Ausschüsse zu optimieren.

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